Rückwirkende Projektförderung gefordert

Stefanie Knecht zu Besuch im Kornwestheimer Rathaus

Im Beisein von Stadt- und Kreisrat Ender Engin besuchte Stefanie Knecht, die Landtagskandidatin der Liberalen für den Wahlkreis Ludwigsburg, die Kornwestheimer Oberbürgermeisterin Ursula Keck.

Gemeinsam ist man sich darüber einig, dass das Verbot der nachträglichen Förderung kommunaler Investitionen durch das Land ein besonderes Investitionshemmnis darstellt. Statt wichtige Vorhaben frühestmöglich zu beginnen, verlangsamen die Antragstellung und das Abwarten auf die Förderzusage unnötig den Investitionsbeginn.  „Durch aufwendige Anträge und das lange Warten auf die Fördermittel des Digitalpakts sind Schulen zum Beispiel viel zu spät mit dem WLAN-Ausbau und technischen Investitionen vorangekommen. Die Folgen davon, spürt man heute in der Coronakrise ganz besonders, denn echter digitaler Unterricht findet kaum statt“ so Knecht, die sich nach ihrer Wahl im Landtag für eine Änderung dieser Förderungsvoraussetzung einbringen.

Kritik übten Keck und Knecht auch an der noch ungeklärten Übernahme der Folgekosten für die begrüßenswerte Erstausstattung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten, wie Laptops     oder Tablets, durch den Bund.

Einvernehmen bestand bei der Frage der besseren bundesweiten Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen. „Über Dreißig unterschiedliche Schulabschlüsse bei sechzehn Bundesländern ist zu viel“ meinten Keck und Knecht.

Stefanie Knecht, Mutter von drei Töchtern, engagierte Elternbeiratsvorsitzende und Stadträtin in Ludwigsburg unterstrich, dass neues Denken in Bildung und Mobilität zu den Schwerpunkten ihrer politischen Arbeit gehört.  Die Landtagskandidatin dankt für den offenen und informativen Gedankenaustausch mit Oberbürgermeisterin Ursula Keck.

 

Marcel Distl

Stellv. Kreisvorsitzender; Ortsvorsitzender Freiberg-Ingersheim-Pleidelsheim

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