Harald Leibrecht als FDP-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Auf der Mitgliederversammlung des FDP-Kreisverbands Ludwigsburg am 28. Oktober 2011 im Hotel Krauthof Ludwigsburg-Hoheneck wurde der Ingersheimer Bundestagsabgeordnete Harald Leibrecht mit überwältigender Mehrheit als Kreisvorsitzender wiedergewählt, Viola Noack (Korntal-Münchingen), Katinka Marx (Ludwigsburg), Kai Buschmann (Remseck) und Martin Müller (Ludwigsburg) als stellvertretende Kreisvorsitzende bestätigt.
 
Vervollständigt wird der neue Vorstand durch Schatzmeister Fortunato Bergamotto (Ingersheim), Schriftführer Ulrich Krehl (Markgröningen), Pressesprecher Alexander Schopf (Gerlingen) und Geschäftsführerin Nora Jordan-Weinberg (Ludwigsburg). Als Beisitzer gewählt wurden Volker Godel (Bietigheim-Bissingen), Joachim Fuchs (Mundelsheim), Marcus Vogt (Bietigheim-Bissingen) und Tufan Tok (Murr) sowie Rouven Süpfle als Vertreter der Jungen Liberalen und Johann Heer (Ludwigsburg) als Vertreter der FDP Kreistagsfraktion. Regionalrat Dr. Wolfgang Weng (Gerlingen) gehört dem Vorstand als Ehrenvorsitzender an.
 
Somit sind die liberalen Vorfeldorganisationen im Kreisvorstand wieder stark vertreten. So sind die Landesvorsitzenden von Liberaler Initiative Mittelstand (LIM), Martin Müller und Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG-BW), Alexander Schopf, beide kooptierte Mitglieder des FDP-Landesvorstands sowie Nora Jordan-Weinberg als Schatzmeisterin des Bundesverbands Liberaler Senioren gewählte Mitglieder dieses Gremiums.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde Arno Degel (Ditzingen), für 50 Jahre Volker Stedel (Löchgau) und für 60 Jahre Peter Conradt (Vaihingen).

Unter den Gästen befanden sich auch Karl Moersch, Staatsminister a.D. und Dr. Horst Mehrländer, Staatssekretär a.D. und ehemaliger Kreisvorsitzender.

Als Hauptredner war Jochen Haußmann MdL, stv. Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, gekommen. Schwerpunkt seines Beitrags war das Thema Stuttgart 21. Die FDP ist Mitglied des landesweiten Bündnisses der befürwortenden Parteien und setzt sich am 27. November für ein Nein zum Kündigungsgesetz ein. „Der Stresstest hat klar gezeigt, dass S21 funktioniert“, so Haußmann. Die Gegner würden nun versuchen, einzelne Landesteile gegeneinander auszuspielen, in dem Baden und die Stadt Stuttgart als konkurrierende Projekte gegeneinander gestellt würden. Es sei verlogen, wenn die Grünen den Offenburgern erklärten, dass sie mit Ja stimmen müssten, damit ihr Tunnel schneller kommt. Die Gelder würden bei einem Ausstieg aus Stuttgart 21 direkt in andere Bundesländer gehen und überhaupt nicht im Land verbleiben. Der Kopfbahnhof21 sei allein deswegen keine Alternative. Bei S21 hätten 75 % der Bürger, wenn sie Bahn fahren, zeitnah Vorteile zu erwarten und nicht erst in ferner Zukunft. Daher solle jeder Bürger zur Abstimmung gehen.
Daher am 27. November ein klares Nein zum Kündigungsgesetz, damit S21 kommt und unser Steuergeld im Land bleibt!

Alexander Schopf
Kreispressesprecher

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