Der Fall der Familie Jovanovic aus Sachsenheim zeigt die Notwendigkeit eines Zuwanderungsgesetzes

Bundestagsabgeordneter Harald Leibrecht (FDP) möchte sich mit der Entscheidung, dass die Familie Jovanovic Deutschland verlassen muss, nicht abfinden. Berlin, Sachsenheim

„Veraltete Gesetze können zu ungerechten Entscheidungen führen“, so der Bundestagsabgeordnete Harald Leibrecht. Juristen mag die Entscheidung, Familie Jovanovic keine weitere Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland zu geben korrekt sein, aber unter menschlichen Gesichtspunkten sei die Entscheidung, nicht nachvollziehbar. Für eine Familie, die so viele Jahre hier zuhause war, deren Kinder hier aufgewachsen sind, deren Sohn hier zur Welt gekommen ist und die sich sehr gut in der Gesellschaft integriert hat, ist solch eine Entscheidung eine Katastrophe, über die man nicht einfach hinweg schauen darf. Leibrecht möchte sich mit der Entscheidung nicht abfinden. „In Sachsenheim gibt es eine Bürgerinitiative, die sich für die Familie Jovanovic einsetzt, die Kirchen unterstützen die Petition und eine Reihe von Politiker, über die Parteigrenzen hinweg, setzen sich ein. Das muss doch Bewegung in die Sache bringen:“ so Leibrecht. Die jetzige Entscheidung werde man nicht hinnehmen und sich weiter um einen Aufenthalt bemühen. „Es müssen endlich die Gesetze dahin gehend geändert werden, dass auch aus humanitären Gründen ein Bleiberecht möglich sein wird“, so Leibrecht abschließend. Eine Gesetzesinitiative der FDP in dieser Richtung scheiterte vor kurzem an der rot-grünen Regierungsmehrheit.

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