Harald Leibrecht MdB einstimmig zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2009 für den Wahlkreis Neckar-Zaber gewählt

(Bietigheim-Bissingen) Am Abend des 10. Juli 2008 war die Wahlkreiskonferenz des Wahlkreises Neckar-Zaber (266) im Kronenzentrum in Bietigheim-Bissingen zusammengekommen, um ihren Bewerber zur Bundestagswahl 2009 zu wählen.
Harald Leibrecht MdB wurde nach furioser Vorstellungsrede einstimmig gewählt. Leibrecht studierte Internationale Betriebswirtschaftslehre in Straßburg, Heidelberg, London und den USA. Als langjähriger Unternehmer gilt Leibrecht neben der Außen- und Sicherheitspolitik auch als Fachmann in den Bereichen
Wirtschafts- und Finanzpolitik. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Der Ingersheimer Liberale ist seit Oktober 2002 Mitglied des Deutschen Bundestags und vertritt dort den Wahlkreis Neckar-Zaber. Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses gilt der Schwerpunkt seiner Arbeit in Berlin der internationalen Politik. Besonders am Herzen liegt ihm das transatlantische Verhältnis und der politische Diskurs mit China, gerade auch in der Tibetfrage. Hierzu Harald Leibrecht:
„Auch wenn die Europäische Union für uns der wichtigste Partner ist und bleibt, liegt mir nach wie vor an einem guten und konstruktiven Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Amerikanische Präsidenten kommen und gehen – bleiben müssen aber die engen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen unserer Völker. So liegt mir auch und gerade in Zukunft an der Freundschaft mit den USA. Dabei setze ich auf einen kritischen Dialog mit Amerika, weil es eben z. B. um Fragen von Menschenrechten in Guantanamo oder um das amerikanische Raketenabwehrsystem in Polen geht. Eine echte Partnerschaft beruht auf dem Vertrauen beider Seiten. Die USA müssen endlich lernen und akzeptieren, dass sie nicht selbstherrlich die Welt nach ihren Wünschen ändern können.
Mein besonderes Interesse gilt nach wie vor Asien und hier insbesondere China. Wir können und dürfen die Augen vor den wirtschaftlichen Entwicklungen dieses Riesenreiches nicht verschließen. Wir müssen die Fortschritte anerkennen und China in der Weltgemeinschaft enger einbinden.
Mit Sorge sehe ich nach wie vor die Menschenrechtssituation im Land, insbesondere was der Umgang mit Minderheiten betrifft. Mein Gespräch vor wenigen Wochen mit dem Dalai Lama, aber auch mit chinesischen Politikern und dem Botschafter zeigt einmal mehr, dass es bis zu einer Lösung der Tibetfrage noch ein weiter Weg ist.“

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