Ludwigsburg muss besser sein als andere

FDP-Ortsvorsitzender, Kreisrat Johann Heer, nennt die Schwerpunkte liberaler Kommunalpolitik und fasst diese in den folgenden 8 Punkten schlaglichtartig zusammen:

1. Öffentliche Sicherheit in Ludwigsburg
• Verstärkung der Polizeipräsenz am Bahnhof, Stadionbad und im gesamten öffentlichen Raum einschließlich der Schulen.
2. Kinder, Familie und Senioren
• Zeitgemäße Entwicklungsangebote für Kinder und Jugendliche wie die Schaffung von Grün-, Spiel- und Bolzplätzen, Jugendhäuser, Vereinseinrichtungen, Kindergärten und Hortplätzen bei ehrenamtlicher und finanzieller Beteiligung der Eltern.
• Die Schaffung von Voraussetzungen für ein auf mehrere Generationen in Ludwigsburg zugeschnittenes Wohnumfeld in Ludwigsburg mit barrierefreiem und betreutem Wohnen.
3. Schule und Ausbildung
• Die Verkürzung der Schulzeit und Ausbildungszeiten auf ein mit internationalen Maßstäben vergleichbares Maß.
• Die Förderung der Begabtenausbildung und der Privatschulen.
4. Kommunale Finanzen ordnen
• Verzicht auf die in Ludwigsburg bevorstehende Erhöhung der Grundsteuer.
• Die Auflösung der Rücklage für die B 27 um andere kommunale Projekte in Schulen und Kindergärten bezahlen zu können.
• Verzicht auf eine Politik der Schuldenerhöhung in Ludwigsburg, wenn man sich diese Schulden nicht leisten kann.
5. Kommunale Wirtschaftspolitik
• Stärkung der Funktion der Innenstädte ohne die Betriebe im Tammer-Feld zu diskriminieren.
• Stärkere Beteiligung der Bürger an städtischen und privaten (eigenen) Stiftungen zur Finanzierung gemeinnütziger Zwecke.
• Umstellung des sozialen Wohnungsbaus und Förderung Einkommensschwacher.
• Förderung und Unterstützung attraktiver Arbeitsplätze und Abschaffung der Gewerbesteuer.
6. Schlanke Verwaltung
• Ständige Aufgabenkritik mit dem Ziel, die städtischen Aufgaben auf das Wesentlich zu begrenzen.
• Die interkommunale Zusammenarbeit bei zahlreichen Aufgaben muss verbessert werden.
• Organisation der Verwaltung nach wirtschaftlichen Maßstäben und Begrenzung der Personalstellen und Personalkosten der Stadt auf das vertretbare Maß.
7. Umwelt und Verkehr
• Vorrang der Erschließung Ludwigsburger Industriebrachen (Walcker – Areal), Bestandsflächen und Kasernenbeständen (Flak – Kaserne) vor der Neuausweisung von Neubaugebieten.
• Beendigung des Flächenfraßes in Ludwigsburg.
• Erhalt von Kleingartenanlagen, Grünflächen und Renaturierung des Riedgrabens in Eglosheim.
• Für eine finanzierbare Lösung des B 27 Problems, wie z.B. durch die Errichtung eines gestalteten und begrünten Lärmschutzwalls.
8. Kultur und Gesellschaft
• Förderung des freiwilligen sozialen, kulturellen und ökologischen Engagements.
• Die Abgabe der Kunstbestände der Stadt Ludwigsburg gegen Leihgebühr und Versicherung.
• Das Vereinsleben muss bewahrt werden. Dazu gehören die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, aber auch ihr Zusammenschluss, um Synergien zu erzielen.

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