Klare Standpunkte der Freien Demokraten in der Region Stuttgart

FDP-Ludwigsburg wählt Kai Buschmann als Spitzenkandidaten zur Regionalwahl

FDP-Kandidaten zur Regionalwahl 2024Spitzenkandidat Kai Buschmann (sechster v.l.) und sein Kandidatenteam zur Regionalwahl 2024

„Mit diesem Team können die Bürgerinnen und Bürger weiterhin auf eine starke FDP in der Region setzen“, so der Vorsitzende der FDP-Regionalfraktion Kai Buschmann. Am vergangenen Mittwoch wählten die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes den Schulleiter der Waldschule Degerloch einstimmig zu ihrem Spitzenkandidaten für die Regionalwahl 2024. Buschmann ist bereits seit 2009 Regionalrat im Verband Region Stuttgart und seit 2012 Vorsitzender der FDP-Regionalfraktion.

An verschiedene Initiativen und „einen hartnäckigen Einsatz für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in der Region“, so Buschmann, soll in der kommenden Wahlperiode angeknüpft werden. „Wir müssen die regenerativen Energien massiv hochfahren“, so der Regionalrat. Die FDP-Regionalfraktion setze sich aber für einen Abstand von Windrädern zu Wohnsiedlungen von 900 Metern ein: „In einer dicht besiedelten Region müssten mehr als fernsehturmhohe Windräder gut geplant sein“. Auch sei es wichtig in einer sonnigen Region auf die Energiegewinnung durch Photovoltaik zu setzen. Hier sei in erste Linie an die vielen ungenutzten Dachflächen in der Region zu denken, in zweiter Linie aber auch an Freiflächenphotovoltaik. Diese besonders entlang von Bundesautobahnen und Schienenfernverkehrsstrecken. Trotz Energiekrise durch den Ukrainekrieg sollten alle Standortfragen gut abgewogen werden, denn für den nächsten und übernächsten Winter seien die Entscheidungen noch irrelevant, dauere es bis zur Inbetriebnahme eines Windrades immer noch mindestens fünf Jahre. 

ÖPNV und Bauen im Fokus

Auch für einen funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr wolle sich die Regionalfraktion weiterhin einsetzen. So müsse auf die S-Bahnen in der Region Verlass sein: „Grauenhaft, wie das im Moment funktioniert“, so Buschmann. Die Digitalisierung des Schienenknotens Stuttgart müsse weitergetrieben werden bis zum autonomen Fahren von Zügen, um das Personalproblem dauerhaft in den Griff zu bekommen. Im Bereich der Mobilität setzt die FDP auch auf alternative Konzepte. So solle über Seilbahnen in der Region als zusätzliches Angebot nachgedacht werden. „Uns freut auch, dass unsere langjährige Forderung nach einer zweiten Stammstrecke in Stuttgart nun von anderen Fraktionen aufgegriffen wird, die nun auch einsehen, dass die Digitalisierung des Schienenknotens allein langfristig keine genügende Kapazitätssteigerung erbringt“, so Buschmann.

„Bauen muss unbürokratisch möglich sein“, bekräftigt Buschmann, der auch stellvertretender Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Ludwigsburg ist. Schon lange setzte sich seine Regionalfraktion dafür ein, dass Wohn- und Industriegebiete bürokratiearm erschlossen werden können. Das Steuerungsbedürfnis der Regionalplanung müsse die Bedürfnisse und Wohnwünsche der Menschen berücksichtigen: Die FDP werde sich dem Verbot von Einfamilienhäusern energisch widersetzen. Sie setzte auf eine nachhaltige Weiterentwicklung dieses Wohntyps. 

Durch die Initiative der Freien Demokraten sei inzwischen “Jüdische Kultur in der Region“ ein Thema der Kulturregion. „Wir haben auch sonst klare Positionen“, erläuterte Buschmann. So auch zum RegioRad, zum Schanzacker oder zu Neckarertüchtigung. 

Acht Frauen und acht Männer

Neben dem Spitzenkandidaten wurden auch die weiteren 15 Kandidaten des Landkreises Ludwigsburg für die Regionalwahl gewählt. Für den Platz 2 der Liste wählten die Mitglieder die Kreisvorsitzende Viola Noack aus Korntal-Münchingen als Kandidatin. Auf Platz 3 folgt der Ludwigsburger Bürgermeister für Mobilität, Sicherheit und Tiefbau, Sebastian Mannl. Roland Zitzmann, Stadtrat in Vaihingen an der Enz, wurde auf Platz 4 gewählt. Auf Platz 5 und 6 folgen Stefanie Knecht, Ludwigsburger Stadträtin, und Marcel Distl, stellvertretender Kreisvorsitzender und Ortsvorsitzender aus Freiberg am Neckar.  

von links: FDP-Spitzenkandidat zur Regionalwahl Kai Buschmann, Versammlungsleiter Gustav Bohnert, dtv. Kreisvorsitzender Marcel Distl und Kreisvorsitzende Viola Noackvon links: FDP-Spitzenkandidat zur Regionalwahl Kai Buschmann, Versammlungsleiter Gustav Bohnert, dtv. Kreisvorsitzender Marcel Distl und Kreisvorsitzende Viola Noack

Auf den weiteren Plätzen folgen: Dr. Henning Wagner (Ditzingen), Wolfgang Vogt (Ludwigsburg), Elvira Nägele (Bietigheim-Bissingen), Helena Herzig (Ditzingen), Ulrike Laés (Sachsenheim), Ender Engin (Kornwestheim), Erika Schellmann (Remseck), Annette Höhn-Thye (Gerlingen), Paul Wien (Großbottwar) und Carmen Dötterer (Freiberg am Neckar). Die 16-köpfige Liste sei somit mit acht Frauen und acht Männern besetzt. 

Wir wollen unsere sieben Mandate halten!

Stark vor Ort: Der Landkreis braucht die Stimme der FDPStark vor Ort: Der Landkreis braucht die Stimme der FDP

„Ziel ist es, dass wir unsere sieben Mandate im Regionalrat halten können“, so Kai Buschmann abschließenden. Gemeinsam mit den 15 weiteren Kandidatinnen und Kandidaten freue er sich auf den anstehenden Wahlkampf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Erforderliche Felder sind mit * markiert