Archive for Juli, 2017

Stefanie Knecht bei Bürgermeister Somlai in Oberriexingen

v.l. Bürgermeister Somlai, Stefanie Knecht, Dagmar Holzberg, Fritz Wahl

Oberriexingen (dh) Bei ihrer Tour zum Kennenlernen der Kommunen des Wahlkreises besuchte die FDP Bundestagskandidatin Stefanie Knecht in Oberriexingen Bürgermeister Somlai. Stefanie Knecht fragte nach dem Stand der Digitalisierung und dem Glasfaserausbau in Oberriexingen, der für Handwerker und Betriebe eine existentielle Notwendigkeit darstellt. Darauf berichtete Bürgermeister Somlai, dass ein Gesamtplan für die Stadt in der Schublade läge, ohne Zuschüsse von Land und Bund sei die finanzielle Beteiligung der Bürger jedoch zu hoch. Außerdem zieht Somlai kurz vor Beendigung seiner Dienstzeit gerne Bilanz: „Oberriexingen ist schuldenfrei“! Das läge natürlich auch an der Gewerbesteuer durch die Beteiligung am Gewerbegebiet Eichwald, das aktuell wieder erweitert wird und auch zusätzliche Arbeitsplätze in die Region bringt. Außerdem hat Oberriexingen seinerzeit den richtigen Schritt getan und mit Bietigheim-Bissingen eigene Stadtwerke gegründet.

Weitere Themen der Infrastruktur sind der FDP-Kandidatin wichtig und sie erfährt, dass es ein Neubaugebiet mit 37 Bauplätzen gibt, wodurch die örtliche Wohnbau-Gesellschaft ihrerseits Handwerker in Eigenregie beschäftigen und viele Arbeitsplätze anbieten kann. Der ÖPNV nach Sersheim fehlt und damit ein Ringverkehr zum Industriegebiet. Es gibt ein Lebensmittelgeschäft mit regionalen Produkten und Restaurants im Ort. Zufrieden sind Oberriexingens Familien auch mit der gut ausgestatteten zweizügigen Grundschule mit Kernzeit bis 17.00 Uhr, sowie mit einer U3-Krippe und Kita von 07.00 – 17.00 Uhr.

Mit der Anschlussunterbringung von 35 Flüchtlingen, Familien und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern mit Bleibeperspektive und teilweise mit Familiennachzug, hat die Stadt ihr Kontingent erfüllt. Sie werden vom örtlichen AK Asyl betreut, durch die langjährige Städtepartnerschaft mit Frankreich kann man sich gut mit französischen sprechenden Flüchtlingen verständigen. Der langwierige und schwierige Prozess des Deutschlernens, um an einen Ausbildungsplatz oder in eine Berufstätigkeit zu kommen, macht auch hier große Probleme. Stefanie Knecht stellt fest:“ Volkswirtschaftlich ist dies kontraproduktiv. Denn andererseits konnten Zehntausende von Ausbildungsplätzen nicht besetzt werden!“. Seit Jahren, verstärkt seit der Einwanderungswelle von 2015, fordert die FDP ein Einwanderungsgesetz. Damit müssten integrationswillige Flüchtlinge und ausbildungsbereite Betriebe schneller die hohen bürokratischen Hürden überwinden können.

Mit guten Wünschen für den Ruhestand verabschiedeten sich die Gäste von Bürgermeister Somlai. So ganz ruhig wird dieser nicht, denn es bleiben Verpflichtungen wie das Kreistagsmandat und offene Reisewünsche.

FDP Bundestagskandidatin Stefanie Knecht in Eberdingen

v.l.: Bürgermeister Peter Schäfer, Stefanie Knecht, Dagmar Holzberg, Friedrich Wahl

Eberdingen (dh) Zu einem Informationsbesuch traf die FDP Bundestagskandidatin Stefanie Knecht im Eberdinger Rathaus Bürgermeister Schäfer. Sie interessierte sich für die kulturellen Highlights der Dreiergemeinde, für Infrastruktur und Besonderheiten: In Nussdorf die Sammlung im „Kunstwerk“ von Peter und Alison Klein, die mit einer Stiftung die Heimatgemeinde bei sozialen und pädagogischen Projekten unterstützen, sowie das auch personell gut ausgestattete Keltenmuseum in Hochdorf, das von der Kommune durch hohe jährliche Ausgaben eigenverantwortlich getragen wird.

Wichtig war allen Gesprächsteilnehmern das Thema „Digitalisierung“. Ländliche Gemeinden leiden besonders darunter, dass der Bund den Glasfaserausbau „verschlafen“ hat. „Für zuzugswillige Familien zählt nicht nur die Ausstattung der Gemeinde mit Schulen und Kitas, der fehlende schnelle Internetanschluss gilt als Ausschlusskriterium“, berichtete Bürgermeister Schäfer. „Die FDP fordert den flächendeckenden Glasfaserausbau gerade auch in strukturell schwächeren Gebieten“, erklärte Stefanie Knecht, „wir sehen darin eine Daseinsvorsorge und für kleinere Firmen, Hotels mit Buchungsseiten oder Home-Office-Arbeitsplätze eine existentielle Notwendigkeit.“

Auch beim Kernthema der Freien Demokraten „Bildung“ waren sich die Anwesenden darin einig, dass die Digitalisierung der Schulen mit Kraft und Augenmaß vorangetrieben werden müsse, dass “Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler für die Zukunft ausgebildet werden müssen,“ wie Dagmar Holzberg von der Vaihinger FDP ergänzte. Wichtig sei außerdem die Weiterentwicklung des vielfältigen Schulsystems, Stärkung des auch im Ausland anerkannten dualen Systems und des Meisterbriefs. „Es kann nicht sein, dass viele Lehrstellen unbesetzt bleiben, aber gleichzeitig Hauptschulabgänger keinen Ausbildungsplatz erhalten“, so Knecht. Bundesweite Bildungsstandards seien eine weitere Forderung, erklärte die Mutter von drei Kindern.

Stadtrat Friedrich Wahl hinterfragte die Innenentwicklung der Dreiergemeinde, den Wohnungsbau vor dem Hintergrund des Flächennutzungsplanes und von Bürokratieauflagen. Sie sei beispielhaft in den drei Teilorten, meinte Schäfer und sieht dringenden Handlungsbedarf, Mehrfamilienhäuser nach den Vorgaben des sozialen Wohnungsbaus zu errichten, um Familien preiswerten Wohnraum anbieten zu können. Hier hat wie in anderen Kommunen ein Verdrängungswettbewerb durch die Notwendigkeit, Flüchtlinge unterbringen zu müssen, eingesetzt. Schäfer forderte die Bundespolitik dazu auf, den Gemeinden Unterstützung durch Sonderprogramme zu gewähren, damit auch ältere Gebäude mit Potential renoviert werden könnten. „So können wir die Stadtkerne am Pulsieren halten mit Treffpunkten zum sozialen Austausch, zumal dort die Infrastruktur mit Straßen und Erschließung bereits vorhanden ist“, sagte Bürgermeister Schäfer mit Blick auf die Bundestagskandidatin.

Für ca. 70 Flüchtlinge in Anschlussunterbringung ist weitgehend gesorgt, erfuhr Knecht, schwieriger sei die Integration in den Arbeitsprozess. Die Gemeinde Eberdingen hat zur Betreuung eine Stelle für Sozialarbeit geschaffen, die zum Teil für Schulsozialarbeit benötigt wird. Flüchtlinge in der Dreiergemeinde in Arbeit zu bringen, sei schwierig. Stefanie Knecht hofft, dass sich bald auf Bundesebene etwas ändert: „Die FDP fordert seit Jahren, verstärkt seit der Einwanderungswelle von 2015, als 3. Säule ein Einwanderungsgesetz“, erklärte sie. Damit könnten volkswirtschaftlich sinnvoll die Zuwanderer gefördert werden, die sich integrieren, Deutsch lernen und arbeiten wollen. Und Arbeitgeber hätten die Sicherheit, dass ihre Auszubildenden oder Mitarbeiter ein Bleiberecht hätten und nicht abgeschoben würden.

Prof. Martin zuversichtlich über Wirksamkeit der Maßnahmen in der Tagesklinik

Vaihingen (dh) Der Ortsverband Vaihingen-Stromberg der FDP hatte sich stets für den Erhalt des Vaihinger Krankenhauses mit einer Schwerpunktorientierung stark gemacht. Zuletzt begleiteten die Liberalen konstruktiv aber auch kritisch den Umbau des Standorts Vaihingen zu einer geriatrischen Tagespflege-Einrichtung.

Der Geschäftsführer der Regionalen Kliniken-Holding GmbH, Prof. Dr. Jörg Martin, beantwortete dieser Tage eine Reihe von Fragen der Vaihinger Liberalen zur derzeit noch erheblich defizitären Finanzlage der Tagesklinik Vaihingen. Prof. Martin bestätigte hierbei, dass der derzeitige Betrag von 200 € je Patient und Pflegetag nicht kostendeckend ist. Hier stünde die RKH mit den Kassen in Verhandlung, einen kostendeckenden Betrag zu erreichen. Allerdings fänden diese Verhandlungen erst ab November statt.

Zum erheblichen Defizit der Jahre 2016 und 2017 äußerte sich der Sprecher der Geschäftsleitung der RKH gegenüber der Vaihinger FDP dahingehend, dass sich ab 2017 „sicherlich etwas bessere, die volle Wirksamkeit aller Maßnahmen aber erst ab 2018 zu erreichen sein wird, wobei auch dies sehr davon abhängig sei, was man mit den Kassen verhandeln könne“.

Zur Frage, ob der im Jahre 2016 zunächst schleppend angelaufene Modellversuch über die genehmigten 2 Jahre hinaus verlängert werden wird, äußerte sich Prof. Martin nicht. Zur Aussage des Regionaldirektors Olaf Sporys, dass erst ab einer Erweiterung auf 18 Plätze sowie einer Auslastung von 90% ein wirtschaftlich tragfähiger Betrieb möglich sein wird, stellte Prof. Martin auf Nachfrage der FDP in Aussicht, dass sich bei weiterhin steigenden Bedarfszahlen die Zahl der Pflegeplätze in Vaihingen erhöhen ließe. Dies müsse dann allerdings beim Sozialministerium angemeldet werden.

Die Vaihinger Freien Demokraten unter ihrem Vorsitzenden Roland Zitzmann werden die Gespräche mit den Krankenkassen genau beobachten, da auch vom Ausgang dieser Verhandlungen die Zukunft des Standortes Vaihingen und der von bereits vielen Patienten geschätzten Tagesklinik hier am Ort abhängen wird.

Für die Liberalen in den Bundestag – Stefanie Knecht

Stadtrat Peter Zydel live!

Liberal, patent und mit beiden Beinen fest am Boden verankert, so hat sie sich bei Bürgermeister Brenner in Gerlingen am 5.7.2017 vorgestellt.

Bürgermeister Georg Brenner und die FDP-Bundestagskandidatin Stefanie Knecht

Da lacht des Stadtrats Herz, wenn er eine Kandidatin vorstellen darf, die mit ihrer Erfahrung, ihren Leistungen, einer Auslandstätigkeit (Kanada) eine Bilderbuchliberale darstellt und die Interessen der FDP sowie der Bürger im Bund exzellent vertreten wird.

Mutter dreier Töchter, Studium der Politik, Geschichte und Medienwissenschaften, heute Betreiberin einer Ludwigsburger Brauerei und außerdem Immobilienverwalterin – eine Selfmade-Frau, die im Leben ihre Frau steht, mit klaren Vorstellungen, was in unserem Land politisch zu verändern ist…

  • In der Wirtschaft
  • Beim Auf- und Ausbau der Digitalisierung
  • Im Bildungsbereich
  • In punkto Generationengerechtigkeit

Liberale Themen, die nach Jahren von Groko und gegenseitigen Blockaden verschlafen wurden und nun mit Nachdruck anzugehen sind.Politisch gestählt und Stellvertreterin im FDP-Kreisverband Ludwigsburg, aber immer mit Bodenhaftung, engagiert, tatkräftig und initiativ, das ist Stefanie Knecht …

… und ihr Credo: den Menschen nichts vorschreiben, sondern selbst entscheiden lassen!

3 Töchter, das fordert, Kreisverbandsarbeit ebenfalls – und trotzdem engagierte sie sich darüber hinaus in verschiedenen Ehrenämtern, die allesamt den Horizont für das wirkliche Leben geweitet und Erkenntnisse plus Einsichten mitgeprägt haben.

  • Viele Jahre als Schöffin am Landgericht Stuttgart aktiv
  • Im Vorstand des Ludwigsburger Citymarketingvereins und heute im Beirat der Innenstadt-Offensive
  • Mitglied im Freundeskreis Asyl
  • Elternbeiratsvorsitzende des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg

Mangelndes Engagement kann man der Alleinerziehenden wirklich nicht vorwerfen. Aus diesem Holz geschnitzte Liberale gehören als unsere Volksvertreter in den Bundestag. Meine Stimme ist ihr sicher, und ich würde mich freuen, wenn diese Leistungsträgerin auch von Ihnen unterstützt würde. Und bitte nicht vergessen: Wählen ist eine demokratische Tugend und Pflicht. Gehen Sie zur Wahl!

Mit liberalem Gruß und eine schöne Urlaubszeit wünschend

Ihr Peter Zydel

FDP-Bundestagskandidatin Stefanie Knecht besucht Schwieberdingen und trifft BM Lauxmann

v.l. Hugo Matz, Stefanie Knecht, Bürgermeister Nico Lauxmann, Georg Henke

Am 22.06.2017 hat die FDP-Bundestagskandidatin Frau Stefanie Knecht Schwieberdingen besucht und sich von BM Lauxmann die Sorgen und Nöte aber auch die Stärken und die zukünftige Entwicklung der Gemeinde erläutern lassen. Stefanie Knecht wurde begleitet von Herrn Hugo Matz und Herrn Georg Henke vom AK Schwieberdingen der FDP.

Zu Beginn gab Herr BM Lauxmann einen Überblick über die Gemeinde:

Schwieberdingen ist immer noch eine Gemeinde mit einem guten Gewerbesteueraufkommen von ca. 6 Mio. EUR im Jahr aber die Spitzenzeiten mit über 12 Mio. EUR im Jahr sind vorbei und dürften auch nicht wieder zurückkommen. Schwieberdingen hat in den nächsten Jahren viele Aufgaben die die Rücklagen aufbrauchen werden und Kredite notwendig machen:

• die Sanierung der Stuttgarter Straße, die im August beginnen wird und sich über 2Jahre hinzieht,

• die Erweiterung der Sekundarstufe I, die Stufe II ist ja von Hemmingen abgelehnt worden,

• die Einführung des schnellen Internets mit Glasfaserkabeln,

um nur die Wichtigsten zu nennen.

 

Ergänzender Hinweis: Frau Knecht wird am 17.07.2017 ab 11:30 Uhr beim Mittagstisch des Musikvereins Schwieberdingen wieder nach Schwieberdingen kommen. Wir bitten alle Bürger auch dabei zu sein und Sie mit vielen Fragen zu „bombardieren“.

Stefanie Knecht: Podiumsdiskussion am Ernst-Sigle-Gymnasium, Kornwestheim

Stefanie Knecht (2. v.l.) bei der Podiumsdiskussion in Kornwestheim

Die Bundestagskandidatin Stefanie Knecht hat am 03.07.2017 an einer Podiumsdiskussion teilgenommen, die Schüler des Ernst-Sigle-Gymnasiums in Kornwestheim organisiert hatten. „Ich finde es toll, dass die Schüler diese Veranstaltung auf die Beine gestellt und durchgeführt haben“ lobte Stefanie Knecht den Einsatz und das Interesse der jungen Leute.

Die Kandidaten bekamen zahlreiche Fragen der Schüler zu verschiedenen Themengebieten gestellt.  Darunter u.a. die Themengebiete „Krieg & Frieden“, „Flüchtlinge, Migration & Integration“ sowie „Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik“.

Dass es beim Thema „Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik“ erneut um Flüchtlinge ging war für Stefanie Knecht ein deutliches Zeichen, dass Schüler in diesem Thema nicht zukunftsfit gemacht werden. „Gut, dass auf unserem nun aktuellen BW-Bildungsplan ab Klasse 7 und zukünftig auch in NRW unter der neuen FDP-Bildungsministerin Yvonne Gebauer das Fach „Wirtschaft“ auf dem Lehrplan steht“ betonte Stefanie Knecht.

Die Kornwestheimer Zeitung hat zu der Podiumsdiskussion einen Bericht veröffentlicht: http://www.kornwestheimer-zeitung.de/inhalt.kornwestheim-schueler-fragen-politiker-antworten.43d1d2aa-a6b5-45bd-93d4-e68c3848ba08.html

Die Teilnehmer und Organisatoren der Podiumsdiskussion mit Stefanie Knecht, FDP (vordere Reihe 3. v.l.)

FDP Rundgang durch Häfnerhaslach

Die informativen Rundgänge durch Städte und Gemeinden des Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg setzte die FDP in Sachsenheim-Häfnerhaslach im Kirbachtal fort. Vorsitzender Roland Zitzmann konnte Ortsvorsteher Holger Springer, dessen Stellvertreter Werner Hirsch, den FDP Bundestagskandidaten des Wahlkreises Marcel Distl und eine große Gruppe von kommunalpolitisch Interessierten begrüßen.

Schnell kam man auf die Knackpunkte der Gemeinde zu sprechen: Engagierte Arbeit von Ehrenamtlichen, insbesondere von den 8 Ortschaftsräten, macht den Ort liebenswert und hält die Dorfgemeinschaft zusammen. Leider schrumpft die Einwohnerzahl, weil junge Leute fortziehen, kein Neubaugebiet ausgewiesen werden darf und die Nachverdichtung (Wohnhäuser anstelle von ehemaligen Scheunen) nahezu abgeschlossen ist. Es gibt einen Kindergarten aber seit 1973 keine Grundschule mehr, die Schüler fahren nach Hohenhaslach bzw. später nach Sachsenheim. Eine Pfarrerin versorgt Häfnerhaslach und Ochsenbach. Marcel Distl erkundigte sich nach der Versorgung mit Internet: „Schnelles Internet ist die Voraussetzung für die Ansiedlung und Arbeit von Handwerks- und Industriebetrieben“. Hier besteht ein dringender Bedarf an Glasfaseranbindung im Ort.

In einer Präsentation erläuterte Ortsvorsteher Springer Maßnahmen, die in einer Bürgerversammlung 2010 erarbeitet und zum großen Teil bereits umgesetzt wurden. So wurde eine Neubürgerbroschüre entwickelt, es gibt einen Adventsamstag der örtlichen Vereine und einen großen Holzspielplatz mit originellen Spielgeräten, in Eigenbau erstellt aber selbstverständlich TÜV geprüft. Die Häfnerhalle wurde vor einer Schließung wegen zu geringer Nutzung bewahrt und wird seitdem von einem Trägerverein betrieben, der Personal anstellt, die Halle instand setzt und vermarktet. Für große Reparaturen wie ein neues Dach ist die Stadt Sachsenheim gefordert, die durch die Regelung jährlich eine erhebliche Summe einspart. Stark beeindruckt waren die Gäste auch von dem Ausbau der Aussegnungshalle, wo ebenfalls in Eigenbau die Halle mit Seitenwänden geschlossen und wetterfest gemacht wurde. Die großen Glasscheiben wurden bei der Festhalle Sachsenheim gesichert und wiederverwendet!

Beim Rundgang konnten die Freien Demokraten den gepflegten alten Ortskern mit dem Rathaus aus dem 17./18. Jahrhundert, die Alte Kelter, heute als Festraum genutzt, die Kirche, die alte Turmuhr und die ehemalige Schule sehen und die ehrenamtlich betriebenen Einrichtungen wie den Spielplatz, Weihnachtsbeleuchtung, Blumenschmuck und Dorfbrunnen. Auf Unverständnis stieß bei der FDP Gruppe, dass zwei relativ große Wiesenflächen, deren Bebauung für die kleine, schrumpfende Gemeinde besonders wichtig wäre, aus unterschiedlichen Gründen nicht erschlossen werden können. Zufrieden ist man dagegen in Häfnerhaslach, dass die Stadt Sachsenheim in die Sicherheit der Bürger investiert hat und das Feuerwehrhaus renoviert wurde. Die Tagbereitschaft der Feuerwehrleute ist zurzeit noch vorhanden.

Beim Abschluss in der „Weinstube am Bächle“ bei Familie Stuber dankte FDP Vorsitzender Roland Zitzmann Ortsvorsteher Springer für die Bereitschaft, durch seinen Ort zu führen: “Wir fahren mit vielen Eindrücken in die Struktur Ihrer Gemeinde zurück und können gut nachvollziehen, warum Sie mit Ihrer Familie so gerne in Häfnerhaslach leben“.

Lencke Steiner: Nach der „GroKo“ endlich wieder Wirtschaftspolitik

v.l. Stefanie Knecht, Marcel Distl, Lencke Steiner, Dr. Henning Wagner

In einer angeregten Talk-Runde diskutierten die FDP-Fraktionsvorsitzende in der Bremischen Bürgerschaft, Lencke Steiner, und die Ludwigsburger FDP-Bundestagskandidaten Stefanie Knecht (Wahlkreis Ludwigsburg) und Marcel-Distl (Wahlkreis Neckar-Zaber) am Donnerstag in Korntal-Münchingen über die wirtschaftspolitischen Versäumnisse der Großen Koalition („GroKo“) und über die wichtigsten Aufgaben für die Wirtschaftspolitik in der kommenden Legislaturperiode.

 

Lencke Steiner (Mitte) und Marcel Distl

Unter der Moderation des Wirtschaftsexperten Dr. Henning Wagner, Ditzingen, waren sich die Talk-Gäste einig, dass es zu vorrangigen Aufgaben zählen wird, den Mittelstand, die kleinen und mittleren Unternehmen und Freiberufler, als Säule unseres Wohlstandes vor zu viel Bürokratie zu schützen. Jene Unternehmen, an deren Spitze Inhaber stehen, die mit viel Verantwortungsbewusstsein und eigener persönlicher Haftung Triebfeder der heimischen Wirtschaft sind.

 

Die Diskussionsteilnehmer forderten ein marktwirtschaftliches Fitnessprogramm für Deutschland mit einem einfacheren Sozialversicherungsrecht und der Einführung einer IST-Besteuerung als Grundsatz. Eine weitere einmütige Forderung war der Wunsch nach einer sog. Mittelstandsklausel: alle Gesetze und Verordnungen sollen bezüglich ihrer Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen geprüft werden.

Marcel Distl (r.) und Lencke Steiner

Die Teilnehmer betonten, der Staat greife viel zu häufig in wirtschafltiche Prozesse ein, wie z.B. mit Subventionen: Sie nützen nur wenigen und schaden dem Gemeinwohl (s. Kaufprämie e-Autos). So wurde gefordert, alle staatlichen Subventionen zu überprüfen und eine Subventionsbremse für den Bundeshaushalt einzuführen.

Einen besonderen Schwerpunkt legten die Teilnehmer der Talk-Runde auch auf die Bedeutung des Themas Bildung. Sie waren sich einig, dass es keine andere Ressource in unserer Welt der Veränderungen gibt, die wertvoller ist, als Bildung. Insbesondere in Zeiten der umwälzendsten Veränderung seit Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft: der Digitalisierung. Nur mit guter Bildung können die vor den Menschen liegenden Herausforderungen gerade im weltweiten Wettbewerb erfolgreich bewältigt werden. So appellierten die Teilnehmer, dass sie mit weltbester Bildung die Chancen nutzen wollen!

Stefanie Knecht (r.) und Dr. Henning Wagner

Besonders Stefanie Knecht betonte die Wichtigkeit einer Aufwertung und Ausweitung der dualen Ausbildung in Deutschland. Die Verbindung aus praktischem Arbeiten und theoretischem Lernen sei für die Auszubildenden effektiv und biete für die Unternehmen genau den richtigen Mix aus Wissen und Können. Daher müsse das erfolgreiche berufliche Bildungssystem gestärkt werden, zu dem die duale Ausbildung und die Abschlüsse der höheren beruflichen Bildung (zum Beispiel: Meister, Fachwirte und Betriebswirte) gehören.

Mit Blick auf Fachkräftemangel, Demografie und Wettbewerbsfähigkeit, brauchen wir eine Stärkung der Aus- und Weiterbildung, betonte Stefanie Knecht. Denn der Fachkräftemangel und die Herausforderungen für die Wirtschaft in der Zukunft lassen sich nicht alleine durch Hochschulabsolventen lösen. Die Freien Demokraten setzen sich daher für mehr digitale Bildung in der dualen Ausbildung ein. Die vielfältigen Angebote lassen sich genau auf das Können der Auszubildenden und die Bedürfnisse der Betriebe zuschneiden.

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass jede Investition in die berufliche Bildung ist eine Investition in die Zukunft ist.

Die gut besuchte Diskussionsveranstaltung fand auf Einladung des Liberalen Mittelstand Baden-Württemberg in den Räumen des Abacco-Hotels, Korntal-Münchingen statt.

v.l.: Dr. Henning Wagner, Steanie Knecht, Lencke Steiner, Marcel Distl