Archive for März, 2014

FDP setzt auf Vertrauen!

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Pressemitteilungen | 25. März 2014

Michael Theurer MdEP zu Gast bei der Kreismitgliederversammlung in Benningen

Michael Theurer MdEP zu Gast bei der Kreismitgliederversammlung in Benningen

Anlässlich der Kreismitgliederversammlung, am 20.03. 14, in Benningen , sprach der Europaabgeordnete und Spitzenkandidat zur Europawahl im Ländle Michael Theurer, Landesvorsitzender der FDP in Baden-Württemberg. Der Europawahlkampf der FDP zur Wahl der Abgeordneten für das europäische Parlament wird für die FDP zum Prüfstein. Die FDP hoffe darauf, dass die Wählerinnen und Wähler die Arbeit der FDP Abgeordneten anerkenne. Liberale haben im Europaparlament viele Impulse gesetzt. Europa habe sich zu einer Wertegemeinschaft entwickelt, die in Frieden und Respekt handle. Auch wenn die gegenwärtige Entwicklung auf der Krim in die entgegengesetzte Richtung deutet. Gerade für Baden-Württemberg ist ein offener Markt wichtig. Rund 60 Prozent der in Baden-Württemberg erzeugten Güter werden nach Europa exportiert. Der innereuropäische Markt ist gerade für den Südwesten wichtig. Länder mit schwacher Konjunktur sollten durch Schaffung neuer innovativer Arbeitsplätze versuchen ihre Probleme zu lösen. Hier kann Baden-Württemberg als Vorbild dienen. Sein Plädoyer gilt einem vereinten Europa, in dem bestimmte nationale Aufgeben europäisiert werden. Deutschland und Europa brauchen eine starke liberale Kraft. Zum Thema Abhöraffäre durch die Geheimdienste führte er aus, dass durchaus nationale Gesetze geachtet werden. Der BND spioniere im Ausland und gibt seine Informationen an Länder weiter, die um Klärung ersuchen. So gelangt der BND im Umkehrschluss an inländische Informationen, die z. B. die US-Geheimdienste gesammelt haben. Hier müsse auf europäischer Ebene neue und tiefgreifende Regelungen zum Schutz der Bürger gefunden werden.

FDP Gerlingen stellt Liste zur Gemeinderatswahl auf

v. l.: Alexander Schopf, Susanne Carolin Hörr, Peter Zydel

v. l.: Alexander Schopf, Susanne-Carolin Hörr, Peter Zydel

Für Dienstag, 11. März 2014 hatte die FDP Gerlingen zur Wahlversammlung eingeladen, um die Gemeinderatskandidaten zu wählen. Zahlreiche Parteimitglieder waren zur Sitzung gekommen. Unter der bewährten Wahlleitung des Alt-Stadtrats Gerhard Lederer wurde in geheimer Wahl über die Liste abgestimmt.

Auf Platz 1 wurde Susanne-Carolin Hörr gewählt, gefolgt von Stadtrat Peter Zydel und Alexander Schopf (Spitzenkandidat zur Kreistagswahl). Auf den weiteren Plätzen kandidieren: Doris Frank-Lederer, Michael Ungerer, Evmarie Bartolitius, Dr. Michael Bojadiew, Martina Merchant geb. Gruber, Ina von Cube, Thomas Schimek, Romana Weislogel, Eiko Schnaitmann, Sebastian Bartolitius, Sibylle Ungerer, Timo Klinger, Roland Stegmaier, Dr. Peter Heinz Egelhaaf, Paul Stuhlmüller, Claudia Weng, Horst E. Reichl, Dr. Hans Ulrich Gruber und Dr. jur. Georg Holch. Alle Kandidaten wurden mit eindeutiger Mehrheit gewählt.

„Damit können wir eine Kandidaten-Liste vorstellen, die auf allen Plätzen mit engagierten Persönlichkeiten, aus verschiedensten Interessensbereichen, besetzt ist. Einige jüngere Kandidaten konnten gewonnen werden, die nach vorne rücken und den Generationenwechsel deutlich machen.“

Evmarie Bartolitius, die Sprecherin der Gerlinger Ortsgruppe im Ortsverband Strohgäu, bedankte sich mit diesen Worten bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und wünschte mit einem kurzen Themenüberblick ein erfolgreiches Miteinander in den kommenden Wochen.

Listenplatz Nachname Vorname
1 Hörr Susanne-Carolin
2 Zydel Peter
3 Schopf Alexander
4 Frank-Lederer Doris
5 Ungerer Michael
6 Bartolitius Evmarie
7 Dr. Bojadiew Michael
8 Merchant Martina
9 von Cube Ina 
10 Schimek Thomas
11 Weislogel Romana
12 Schnaitmann Eiko
13 Bartolitius Sebastian
14 Ungerer Sibylle
15 Klinger Timo
16 Stegmaier  Roland
17 Dr. Egelhaaf Peter Heinz
18 Stuhlmüller Paul
19 Weng Claudia
20 Reichl Horst E.
21 Dr. Gruber Hans Ulrich
22 Dr. jur. Holch Georg

FDP-Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl in Vaihingen beschlossen

Zur Listenaufstellung für die Gemeinderatswahl konnte der Vorsitzende des FDP- Ortsverbands Vaihingen-Stromberg, Roland Zitzmann, eine große Runde von Kandidaten und Mitgliedern begrüßen. Die selbstgesteckten Ziele für die Vorschlagsliste – gleiche Anzahl Frauen und Männer, Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Stadtteilen und eine ausgeglichene Altersmischung – waren sehr gut erreicht worden.

Bei der Vorstellungsrunde zeigte sich, dass auch die Mischung der Tätigkeiten die Bevölkerung wiederspiegelt: Die Kandidaten haben soziale und kaufmännische Berufe, sind Angestellte oder Freiberufler, Student oder Akademiker, es gibt einen Landwirt und Ruheständler; viele sind ehrenamtlich in Vereinen oder als Elternbeiräte tätig. Ortsvorsteherin Roswitha Haid aus Riet und Stadträtin Violanta Hrdina aus Enzweihingen, deren Bürgerinitiative nicht für den Gemeinderat kandidiert, haben sich ebenfalls für die Liste der FDP entschieden. Stadträtin Helga Eberle gab ihrer Freude Ausdruck, so viele junge Gesichter in der Runde zu sehen: „Damit haben wir eine gute Option für die Zukunft.“ Außerdem haben die Jungwähler, zu denen 2014 erstmalig junge Menschen ab 16 Jahre gehören, dadurch Kandidaten der gleichen Generation auf der FDP-Liste.

Nach dem einstimmigen Beschluss über die vollständige, 28 Kandidaten umfassende Liste sprach Roland Zitzmann Einladungen zu den vielfältigen Terminen der nächsten Zeit aus; sie gehen per Mail allen zu. Er rief dazu auf, aktiv an den Wahlvorbereitungen und Informationsveranstaltungen teilzunehmen, z. B. an der nächsten Ortsbegehung am Samstag, den 29.03.2014 in Enzweihingen. Im Anschluss an die Diskussionsrunde in der Bruckenwasenstube wird es dort eine Aussprache über das Kurzwahlprogramm der Vaihinger FDP geben. Seit einiger Zeit können sich bereits alle im Internet an einer Prioritätenliste beteiligen. Auch die Bürgerinformation zum Radwegekonzept der Stadt Vaihingen sei ein guter Einstieg, sich mit kommunalpolitischen Themen zu beschäftigen. Dies unterstrich Stadträtin Dagmar Holzberg, die von „vielfältigen und sehr interessanten Aufgabenbereichen der Stadt“ sprach.

Wahlleiter Friedrich Wahl, Vorsitzender  der FDP-Fraktion im Vaihinger Gemeinderat, erläuterte das geänderte Wahlverfahren nach Abschaffung der unechten Teilortswahl. Die Liberalen sind zuversichtlich, zumal die kompetent besetzte vierköpfige Fraktion geschlossen wieder antritt. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden ermuntert, für sich zu werben, etwa auch bei den in Vaihingen lebenden EU-Bürgern, denn „EU-Bürger haben am 25.05. ein Wahlrecht“, gab Vorstand Jörg Dutt eine wichtige Information weiter.

Hier die in dieser Reihenfolge beschlossene FDP-Liste, aufgestellt nach dem Prinzip „Frau – Mann – Frau – Mann …“ : Helga Eberle, Friedrich Wahl, Dagmar Holzberg, Prof. August Lachenmann, Roswitha Haid, Roland Zitzmann, Sabine Spichtinger, Gerhard Wilhelm, Violanta Hrdina, Philipp Ernst, Sibylle Gutjahr, Dr. Andreas Ulrich, Inge Zimmermann, Werner Reck, Brigitte Deckert, Dr. Harald Steiner, Elisabeth Kachler, Lutz Magino, Karin Burkhardt-Krogel, Uwe Wolf, Kesiban Benk, Michael Reutter, Franziska Alt, Heinz Fiedler, Thorsten Gröninger, Jörg Dutt, Martin Dohrmann, Cornelia Boob.

Ortsrundgang durch den Stadtteil Gündelbach

Der FDP-Ortsverband Vaihingen-Stromberg und die FDP-Fraktion im Vaihinger Gemeinderat besuchen im Laufe dieser Wahlperiode alle Vaihinger Teilorte mit einer Ortsbegehung. Diese Veranstaltungen finden guten Anklang, ist es doch den Gemeinderäten und kommunalpolitisch Interessierten ein Anliegen, die Orte besser kennen zu lernen und ihre Fragen vorzubringen. Ebenso bereitwillig erklären die Ortsvorsteher das Besondere aber auch die Probleme ihrer Ortschaften.

In Gündelbach bekamen die aus verschiedenen Stadtteilen und Gemeinden angereisten Liberalen erneut eine Fülle von Informationen. Ortsvorsteher Thomas Fritzlar und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Helga Eberle die Gäste an der Wachtkopfhalle. Seit Juni 2013 müssen Vereine und Schule auf die Halle verzichten, da sie sich nach dem gewaltigen Wasserschaden noch in der Renovierung befindet. Die Renovierungskosten – ein Versicherungsfall – belaufen sich auf 750.000 €, wie der Ortsvorsteher berichtete. Dafür bekommen die Bürger eine erneuerte Halle, die mit Behinderten-WC, neuen Türen usw. den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht.

An der danebenliegenden Brücke besichtigten die Stadträte die Unterspülung als Folge des Hochwassers, dem größten nach 40 Jahren. Eine ca. 30.000 € teure Maßnahme soll die Ufer der Metter wieder befestigen. Fließende Gewässer und ihre Zusammenflüsse, Bäche, das Gündelbächle, Quellen, Brunnen und die Wasserversorgung sind im Ort ein zentrales Thema.

Der Spaziergang führte durch den Ortskern mit alten Sandsteinfassaden und schön renovierten Fachwerkhäusern wie dem ehemaligen „Adler“, dem Backhäusle, Feuerwehrhaus, Alte Kelter und der „Alten Schule“, heute ein Gemeindesaal. Die  Gündelbacher Besonderheit: Kirche und Rathaus befinden sich in einem Gebäude. Im renovierten Amtszimmer des Rathauses ergab sich spontan eine angeregte Diskussion über die vielfältigen wohnortnahen und notwendigen Aufgaben des Bürgeramts im Teilort.

Gündelbacher Kinder haben es gut. Sie wachsen in einem schönen Kindergarten und mit einem großzügigen Spielgelände auf, leben und lernen in einem ebenso großzügigen Schulgebäude. Nachdem vor einigen Jahren die ehemalige Hausmeisterwohnung für die Ganztagesbetreuung umgebaut wurde, muss nun die über 50 Jahre alte Elektrik erneuert und der vorgeschriebene Brandschutz eingebaut werden. Der Gemeinderat hatte dafür 240.000 € bewilligt. „Durch die Anbindung an Vaihingen hat der Ort eine gute Entwicklung genommen, die er aus eigener Kraft nicht hätte leisten können, “ berichtet der Ortsvorsteher.

Durch ältere Baugebiete ging es in das Neubaugebiet Schleißbergstraße, das in sehr schöner Lage direkt unter dem gleichnamigen Berg und den Weinbergen des Wachtkopfes liegt. Einige der 14 Bauplätze von 420 – 480 m² sind bereits bebaut, andere werden gerade oder in naher Zukunft bebaut. Von dieser Stelle aus sieht man, wie sehr der Weinbau Gündelbach prägt und wie wenige Industriebetriebe der Ort hat. Lobend wurde die Fa. Hubl erwähnt, bei der auch ortsansässige Mitarbeiterinnen beschäftigt sind, die ihre Arbeitszeit frei einteilen können und für ihre Kinder einen Hausaufgabenraum haben.

Bei der sich anschließenden Diskussion genossen die Gäste die Gastfreundschaft und das Vesper bei Familie Götz an der „Minigolfanlage Gündelbach“. Vorstand Roland Zitzmann und Helga Eberle bedankten sich bei OV Fritzlar für die informative und notwendige Führung, die insbesondere für Gemeinderäte eine hilfreiche Angelegenheit war.

 

Dagmar Holzberg,  FDP OV Vaihingen-Stromberg