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FDP Vaihingen: Rundfahrt zu Verkehrsbrennpunkten – Dr. Christian Jung MdB (FDP) vor Ort

Die gefahrene Route mit Dr. Christian Jung – Vaihingen, Ochsenbach, Aurich, Enzweihingen

Wie dringend die Verkehrsprobleme der Region für die betroffenen Bürger sind, zeigte das trotz Regen große Interesse an der Rundfahrt der FDP Delegation mit dem Verkehrsexperten Christian Jung, Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Karlsruhe Land. Vor der Jahresauftaktveranstaltung in Vaihingen zum Thema Verkehr und Infrastruktur war er mit dem Ortsverbandsvorsitzenden und Mitglied im Landesfachausschuss Verkehr Roland Zitzmann, der Kreisvorsitzenden Stefanie Knecht, Kreisgeschäftsführer Wolfgang Vogt sowie Mitgliedern aus FDP-Vorstand, Gemeinderat und Kreistag unterwegs.

In der Dorfstraße des Sachsenheimer Ortsteils Ochsenbach, Ortsdurchfahrt der Landesstraße 1110, wurde kürzlich Tempo 40 eingeführt – aus Sicht der Betroffenen kein wirklicher Fortschritt nach mehreren Verkehrsschauen durch das Landratsamt, die allerdings ohne Beteiligung der Betroffenen, des Ortsvorstehers Reiner Weiß oder der „Initiative Verkehr im Kirbachtal“ stattgefunden hatten. Die Forderungen der Kirbachtaler zum Schutz ihrer Bürger und auch der denkmalgeschützten Fachwerkhäuser sind klar: Durchfahrtsverbot für LKW durch das obere Kirbachtal, Tempo 30 in den Durchfahrtstraßen, sichere Gehwege sowie Zebrastreifen vor den Bushaltestellen. Die Stadt Sachsenheim und der Landkreis Ludwigsburg schieben sich aus Sicht der Ochsenbacher anscheinend wechselseitig den schwarzen Peter zu. Spätestens seit der Kleinen Anfrage durch den verkehrspolitischen Sprecher der FDP/DVP Fraktion im Landtag Jochen Haußmann vom Dezember 2017 ist das Land Baden-Württemberg aufgefordert, eine Lösung für die gefährdeten Orte entlang der Landesstraße herbeizuführen.

v.l.n.r.: Reiner Weiß, Ortsvorsteher von Ochsenbach im Gespräch mit der FDP Delegation: Björn Vetter, Ortsverband Vaihingen-Stromberg, Dr. Christian Jung, MdB, Stefanie Knecht, Vorsitzende des Kreisverbands Ludwigsburg, Helga Eberle, Kreis- und Stadträtin, Roland Zitzmann, Vorsitzender des Ortsverbands Vaihingen-Stromberg – Bild: W. Vogt

Christian Jung machte allen noch einmal die Zusammenhänge des Umleitungsverkehrs von den Autobahnen klar, verursacht durch Baustellen und Staus, die in den Navis der LKWs sofort die Ausweichstrecke durch das Kirbachtal angeben. Die oft nicht ortskundigen Fahrer wählten daraufhin statt Stau die planbare Zeit für diese Strecke. Der Rat des Bundestagsabgeordneten: Bei der Forderung der 30er-Zone an die Stadt und das Landratsamt ständig und hartnäckig bleiben, denn nur diese könnte verstärkte Polizeikontrollen nach sich ziehen. Verkehrskontrollen brächten Verzögerungen, die sich wiederum unter LKW-Fahren rumsprächen, und es könnten dadurch auch LKWs aus dem Verkehr gezogen werden. Jung fordert daher mehr Polizeikontrollen vor Ort. Das Land Baden-Württemberg müsse die Polizei daher besser ausstatten. Außerdem müsste Ursachenbekämpfung betrieben werden. „Es ist nicht einzusehen, warum Baustellen monatelang dauern und dort ab Nachmittag und am Wochenende niemand arbeitet“, sagte Jung. Er setzt sich für die Einrichtung von 24-Stunden-Baustellen auf den Bundesautobahnen ein, die mit einem Prämiensystem funktioniert.

Zweite Station war die Kreuzung der Kreis- und Landesstraße am Ortseingang von Aurich aus Richtung Vaihingen. Ortsvorsteherin Helga Eberle erläuterte die schwierige Situation, die sich aus den unterschiedlichen Zuständigkeiten ergebe, bei denen die Stadt die Antragstellerin sein müsste. „Seit fast 20 Jahren kämpft der Auricher Ortschaftsrat darum, diesen Unfallschwerpunkt zu entschärfen und vor allem den Zugang für unsere Schüler zu der oberhalb der Kreuzung liegenden Bushaltestelle sicherer zu machen.“ Immerhin ist die Kreisstraße beidseitig mit Stopp-Schildern versehen worden und sind einige Barken angebracht worden. Die Anträge und Untersuchung der Stadt Vaihingen zur Einrichtung eines Kreisels seien jeweils abgelehnt worden, mit der Begründung, dass es sich hier nicht um einen Unfallschwerpunkte handele, d.h. es gibt viele Unfälle aber meist ohne Personenschaden. Christian Jung ermutigte die Auricher, weiterhin den Kreisel als optimale Lösung zu fordern. Als kleinere Maßnahme könne die Stadt Vaihingen das Ortsschild ca. 50 Meter bis vor die Bushaltestelle versetzen. In Folge könnte eine 30er-Zone von der Bushaltestelle bis über die Kreuzung beantragt werden. Vor allem der Schutz der Schüler habe Priorität.

An der letzten Station kam im Freitagsverkehr an der Bundesstraße 10 in Enzweihingen bei den Freien Demokraten noch einmal die unglückliche Planungsgeschichte zur Sprache. „Seit den 1980er Jahren ist die Tunnel-Lösung mit vorhersehbarer Regelmäßigkeit immer wieder an der Finanzierung durch das Bundesverkehrsministerium gescheitert“, erläuterte Roland Zitzmann. Heute gelte es dafür zu sorgen, dass die laufende Planfeststellung des Regierungspräsidiums Stuttgart für eine Ortsumfahrung zügig zu einem rechtskräftigen Beschluss gelange. Christian Jung sagte zu, sich in Berlin für eine hohe Priorität des Bauvorhabens der B 10 Umfahrung Enzweihingen zu verwenden, damit es 2020 endlich losgehen könne.

Wahlen und Kommunalpolitik beim Ortsverband Vaihingen – Vorstand um Roland Zitzmann gut aufgestellt

Der neue Ortsvorstand der FDP Vaihingen an der Enz

Vaihingen-Roßwag (dh) Wahlen des Vorstandes und aktuelle kommunalpolitische Informationen standen im Mittelpunkt der mit etwa 40 Personen sehr gut besuchten Mitgliederversammlung des FDP Ortsverbandes Vaihingen–Stromberg in Roßwag. Roland Zitzmann berichtete über das zurückliegende Jahr, bedankte sich bei den beiden Bundestagskandidaten Stefanie Knecht (Wahlkreis Ludwigsburg) und Marcel Distl (Wahlkreis Neckar-Zabern) für ihren großartigen Einsatz bei der Bundestagswahl und freute sich über die guten zweistelligen Wahlergebnisse in den Gemeinden des Ortsverbandes. Die Anzahl der Mitglieder hat sich in den Jahren seiner Vorstandschaft mehr als verdoppelt mit einer erfreulichen Durchmischung aller Altersgruppen. In dem Zusammenhang appellierte Vorstandsmitglied Dagmar Holzberg an alle, zusätzliche Frauen als Mitglieder oder Kandidatinnen zu gewinnen.

Die Vorstandspositionen wurden in geheimer Wahl jeweils einstimmig gewählt: Vorsitzender Roland Zitzmann, stellvertretender Vorsitzender Dr. Lukas Braun, Schatzmeister Marcus Klenk, Schriftführerin / Pressesprecherin Dagmar Holzberg. Laut Satzung können dem Vorstand sieben Beisitzer angehören, die ebenfalls alle mit großer Mehrheit gewählt wurden: Steffen Kluth, Nino Kunert, Björn Vetter, Elisabeth Kachler, Jochen Nigge, Kevin Mezger, Sibylle Gutjahr. Kraft Amtes gehören dem Vorstand Friedrich Wahl als Stadtrat und Helga Eberle als Kreisrätin an. Als Rechnungsprüfer wurden Ingrid Kappesser-Ebert und Martin Dohrmann gewählt. Vertreter des Ortsverbandes im Kreisvorstand wurde Björn Vetter, Delegierter für den Kreisausschuss Nino Kunert und stellvertretend Rainer Kienzle.

Roland Zitzmann bedankte sich für die Bereitschaft, Ämter zu übernehmen sowie bei allen aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Vorständen für die jahrelange Arbeit: Emil Vucic, Gerhard Setzer, Ingrid Kappesser-Ebert und Jörg Dutt. Bei der konstituierenden Vorstandssitzung am Samstag, den 13.01.2018, sollen die Aufgabenbereiche insbesondere der Beisitzer festgelegt werden. Im Anschluss wird ein Workshop zu den im nächsten Jahr anstehende Themen stattfinden. Alle Vorstandssitzungen sind wie immer mitgliederoffen.

Stadtrat Friedrich Wahl berichtete aus dem Gemeinderat über den bevorstehenden Bürgerentscheid und über den besten Haushalt, den er in seinem langjährigen Ehrenamt erlebt hat, was auch voraussehbar die finanzielle Belastung durch eine Gartenschau tragbar machen würde. Unter dem Eindruck der kürzlich in der Stadthalle stattgefundenen Bürgerversammlung zum Bebauungsplan „Köpfwiesen“ wurde kritisch die Innenstadtentwicklung diskutiert. Wie von den Fachvorträgen an diesem Abend zu hören war, ist dieser Standort seit vielen Jahren der einzig mögliche, an dem in Innenstadtlage der Einzelhandel weiterentwickelt werden kann. Die Freien Demokraten können keinen Gewinn darin erkennen, dass das Gelände und die bereits hoffnungsvoll begonnene Entwicklungsplanung für weitere drei Jahre durch den Bürgerentscheid blockiert werden soll, zumal das Bebauungsplanverfahren mit den Anhörungen aller Betroffener und Träger öffentlicher Belange erst beginnt. „Bis dahin ist die Innenstadt endgültig tot“, äußerte ein Mitglied. Vor allem kann man die Logik nicht nachvollziehen, dass im März 2018 durch Bürgerentscheid die Entwicklung des Enßle-Areals zu Gunsten der Gartenschaubewerbung verhindert werden soll, während erst im Juni 2018 darüber entschieden wird, ob die Stadt Vaihingen – bei sehr vielen Mitbewerbern – den Zuschlag für eine Gartenschau zwischen 2026 und 2030 tatsächlich bekommt. Kommt es nicht zur Gartenschau, ist die innerstädtische Entwicklung um drei Jahre verzögert worden, werden wohl Interessenten und Investoren abspringen. Kritisch angemerkt wurde aus Reihen der Mitglieder jedoch, dass bei der künftigen Gestaltung der Bebauung darauf geachtet werden müsse, dass die neuen Verkaufsflächen als eine Ergänzung der innerstädtischen Geschäfte geplant werden und nicht als Konkurrenz oder Anreiz zu einer Verlagerung vorhandener Angebote.

Nach einem Kurzbericht aus dem Kreistag durch die FDP- Kreisrätin Viola Noack beendete Roland Zitzmann die Mitgliederversammlung mit der Ehrung von Beate Heintel für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Vaihinger FDP und lud zum turnusmäßigen Jahresauftakt am 26.01.2018 im Löwensaal ein. In der Planung ist das Thema „Infrastruktur und Verkehr“ mit den Referenten Jochen Haußmann MdL und Christian Jung MdB.

Nordost-Ring – FDP Ludwigsburg setzt auf Vernunft in Fellbach

Der FDP-Kreisausschuss, ein zwischen den Mitgliederversammlungen tagendes Gremium zur inhaltlichen politischen Arbeit, erörtert die dringenden Straßenbauprojekte im Landkreis Ludwigsburg.

Freiberg/N. – Die Metropolregion Stuttgart wächst seit Jahren an Einwohnern und Wirtschaftskraft, die Infrastruktur hingegen tut dies in einem zu geringen Maße, so die Kritik der Freien Demokraten. Neben dem Ausbau des ÖPNVs müssen auch Straßen für steigende Wirtschafts- und Pendlerverkehre, für eine verbesserte Verkehrssicherheit und zur Entlastung der Anwohner von Lärm- und Schadstoffemissionen ergänzt werden.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Nordost-Umfahrung von Stuttgart. Die Liberalen appellierten an die Vernunft der Fellbacher, die ihre Blockadehaltung bei diesem für die gesamte Region wichtigen Projekt aufgeben sollen. „Es gibt jetzt ein kleines Zeitfenster für eine Kompromisslinie zwischen den direkt betroffenen Kommunen um Fellbach. Dazu zählen Remseck, Waiblingen und Kornwestheim. Um einen autobahnähnlichen Ausbau zu verhindern, sollte Fellbach die Totalblockade gerade aufgeben und sich gesprächsbereit zeigen“, so Kai Buschmann, stellvertretender Vorsitzender aus Remseck.

Besonders erfreut zeigten sich die Freien Demokraten über die Nachricht zum Ausbau der A81. „Nach jahrelangem Stillstand und immer länger werdenden Staus, freut es uns sehr, dass es jetzt grünes Licht aus Berlin für den Ausbau gibt, denn im Stau stehen ist verlorene Lebenszeit“ äußerte sich die neue Kreisvorsitzende Stefanie Knecht. „Das ist eine gute Nachricht für alle Pendler und die Gemeinden an der A81, die nun hoffentlich bald einen Lärmschutz erhalten“, ergänzt ihr Stellvertreter Marcel Distl aus Freiberg/N. Jedoch müsse sich auch zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord etwas tun. „Mir erschließt sich nicht, weshalb der versprochene Halbanschluss für Freiberg verhindert wurde“ zeigt Distl sich verärgert. „Jedoch sind wir insgesamt optimistisch, dass sich die Verkehrslage nach erfolgtem Ausbau der A81 endlich entspannen wird“, so Stefanie Knecht weiter.

Der stellvertretende Vorsitzende Roland Zitzmann ergänzte: „Nun geht es an den vierspurigen Ausbau der B10. Am besten bis nach Illingen. Nur so kann der Verkehr weiträumig abfließen und die Anwohner rechts und links der B10 entlastet werden.“

 

Jahresauftakt der FDP in Ludwigsburg

v.l.n.r.: Dr. Dieter Baumgärtner, Michael Theurer, Stefanie Knecht, Roland Zitzmann, Kai Buschmann

v.l.n.r.: Dr. Dieter Baumgärtner, Michael Theurer, Stefanie Knecht, Roland Zitzmann, Kai Buschmann

Das Jahr der Freien Demokraten in Ludwigsburg startet früh – traditionell am Tag nach dem Landesparteitag und direkt nach dem Dreikönigstreffen im Stuttgarter Staatstheater. Der Kreisvorsitzende Kai Buschmann fasste den Auftakt auf Landesebene bei seiner Begrüßungsrede am 6. Januar vor rund 50 Gästen zusammen. „Wir haben als baden-württembergische FDP eine klare inhaltliche Positionierung vorgenommen: Inhalte sind es in dieser Phase des Wahlkampfes, die jetzt den Bürgern angeboten werden müssen. Die Menschen müssen wissen, wofür stehen die Freien Demokraten. Inhalte sind uns wichtiger als Regierungsbeteiligungen – das hat gestern unser Spitzenkandidat Dr. Hans-Ulrich Rülke gesagt.“ Er erteilte den wilden Spekulationen diverser Medien über mögliche Koalitionen quer durch die politische Farbenlehre eine klare Absage. Beim Landesparteitag in Fellbach wurden von den Delegierten auf vier Seiten Prüfsteine zusammengefasst. Jeder Bürger und jede Partei hat nun die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von den zentralen Themen der Politik der FDP zu machen. Die Freien Demokraten können nun abwarten, wie sich die Anderen zu diesen Prüfsteinen positionieren, so Buschmann. Als Schulleiter liegen ihm insbesondere die Themen zur Bildungspolitik am Herzen. „Jeder, der FDP wählt, weiß, dass mit uns das Gymnasium erhalten bleibt und nicht in eine Gesamtschule aufgeht. Jeder, der FDP wählt, weiß, dass mit uns die Realschule gestärkt wird und nicht zugunsten der Gemeinschaftsschule ausgehöhlt wird.“ Die einseitige Privilegierung der Gemeinschaftsschule wird mit der FDP ein Ende finden, ebenso die unsägliche Strukturdebatte im Bildungswesen.

Die Landtagskandidaten der Freien Demokraten im Landkreis Ludwigsburg richteten ebenfalls einige Worte an die Gäste. Roland Zitzmann aus dem Wahlkreis Vaihingen stellte einen seiner Schwerpunkte vor: Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Es könne nicht sein, so Zitzmann, dass die Regierung größtmögliche Flexibilität von den Unternehmern erwartet, um Flüchtlinge in Lohn und Brot zu bringen, auf der anderen Seite aber immens hohe Hürden schafft.

Stefanie Knecht, die Kandidatin aus dem Wahlkreis Ludwigsburg, sprach in Ihrem Grußwort über die das Zukunftsthema, die Bildungspolitik. Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen und eine gleiche Mittelausstattung für alle Schularten. Die Forderung der grün-roten Landesregierung, dass alle Schüler das Abitur machen sollen, stellt eine Diskriminierung aller jungen Menschen dar, die sich für eine Lehre oder eine duale Ausbildung entscheiden. Die Wirtschaft braucht kompetente Fachkräfte – dafür wird sie sich einsetzen. Dr. Dieter Baumgärtner, Kandidat aus dem Wahlkreis Bietigheim-Bissingen, ist natürlich insbesondere das Gesundheitswesen ein wichtiges Anliegen. Eine älter werdende Gesellschaft benötigt zur medizinischen Grundversorgung Haus- und Fachärzte in ihrer näheren Umgebung. 30 % der Ärzte in der Region sind mittlerweile über 60. Für junge Ärzte und Absolventen ist die Selbständigkeit nicht mehr so attraktiv wie früher, berichtet Dr. Baumgärtner. Hier gilt es Lösungen zu finden. In diesem Zusammenhang weist er auf eine Veranstaltung am 20. Januar 2016, 19 Uhr, in der Kelter Bietigheim zum „Ärztemangel in der Fläche“ hin und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs sprach Michael Theurer, Europaabgeordneter, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Delegation im Europäischen Parlament und Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg. In einer mitreißenden Rede stimmte er die Gäste auf den anstehenden Wahlkampf ein, ein Mitschnitt wurde auf der Facebookseite des FDP Kreisverbands Ludwigsburg hinterlegt. Link: https://www.facebook.com/479057638882558/videos/854383848016600/?theater

 

 

Neue Kelter in Vaihingen-Roßwag: FDP im Weinkeller

Theurer Zitzmann1Dass guter Wein geistvoll und in Maßen genossen keineswegs die Sinne trübt, sondern im Gegenteil das politische Gespräch beflügeln kann, erwies sich bei der kulinarisch begleiteten Weinprobe in der Neuen Kelter in Roßwag unzweifelhaft. Michael Theurer, für die FDP im Europa-Parlament und deren Landesvorsitzender in Baden-Württemberg hatte unter dem Thema „Mittelstand, die Lokomotive der deutschen Wirtschaft – wo kann Europa helfen“ eingeladen und fand einen mit Gästen nahezu randvollen, stimmungsvollen Weinkeller vor.

Der Hausherr und Vorsitzende der Genossenschaftskellerei Roßwag-Mühlhausen, Rolf Allmendinger, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen. Er forderte seitens der EU mehr Beachtung der Situation der kleinen Betriebe gegenüber den dominierenden Großbetrieben. Parallel zu den politischen Beiträgen begann die namhafte Sommelière Natalie Lumpp nach dem Sekt-Aperitiv mit der Vorstellung der kredenzten Weine. Insbesondere hat es ihr der dargebotene Lemberger angetan, dem sie – sozusagen als Geheimtipp – eine große Zukunft über die Grenzen Württembergs hinaus vorhersagte. Im Verlaufe des Abends gab Natalie Stumpp noch so manche interessante Geschichte zum Wein zum Besten.

Als Gastgeber des Abends begann Michael Theurer mit einer erfrischend launigen (passend zum Chardonnay) und doch politisch ernsthaften Rede (passend zum Lemberger und zum Merlot), in der er die – wieder aufstrebende – Situation der FDP und die aktuelle Politik mit den beiden Schwerpunkten Baden-Württemberg einerseits und Europa andererseits deutlich ansprach. Dass auch Theodor Heuss eine Vorliebe für den Lemberger hatte, macht ihn ja schon fast zum FDP-Wein…

Theurer zur politischen Lage: Er moniert unseren Hang, alle Details im Alltag regeln zu wollen, anstatt die wichtigen Dinge gemeinsam in Europa zu gestalten. In der heute fraglos schwierigen Situation führe der Ruf nach mehr Nationalstaatlichkeit in die Irre! Und selbst wenn’s schwerfällt: es geht nur gemeinsam. Bedauerlich, wenn sich wie in der Flüchtlingsfrage Gräben auftun. Gräben und Zäune sind ganz sicher keine Lösung, ganz im Gegenteil!

Die Demokratie und Freiheit verlangt unseren Schutz. Das gilt uneingeschränkt gerade für die Freien Demokraten. Dabei wollen wir unbedingt einen starken Staat, einen, der gleichzeitig seine Grundwerte schützen kann und dabei weltoffen ist.

Der Landtagskandidat der FDP für den Wahlkreis Vaihingen und Strohgäu – in Roßwag sozusagen der FDP-politische Hausherr – Roland Zitzmann, brauchte sich kaum noch vorzustellen. Man kennt ihn inzwischen. In seiner erfrischend authentischen Art sprach er ein paar Themen an. Aktuell bemüht er sich um Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in dem ihm vertrauten Bereich der Logistik. Dabei geht es ihm um praktische, im Alltag funktionierende Lösungen. Lösungen, die den Betroffenen sogar dabei helfen können, bei Rückkehr in ihre Heimat ihre neuen Kenntnisse anzuwenden. Seine Schwerpunkte Bildung und Infrastruktur streifte Zitzmann kurz. Zur Schließung des Vaihinger Krankenhauses blieb ihm nur die – natürlich unbefriedigende – Feststellung, dass die FDP die nun auftretenden Probleme schon vor einem Jahr vorhergesagt habe. Trotz dieses und ein paar anderer Wermuthstropfen fanden Weine, Speisen und Redner allgemein Zustimmung.

FDP Landtagskandidat Zitzmann bei OB Maisch

Von links: FDP Kreis- und Stadträtin Helga Eberle, FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann, Oberbürgermeister Gerd Maisch und FDP Stadtrat Friedrich Wahl

Von links: FDP Kreis- und Stadträtin Helga Eberle, FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann, Oberbürgermeister Gerd Maisch und FDP Stadtrat Friedrich Wahl

Im Rahmen der Vorbereitung zur Landtagswahl besucht FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann alle Oberbürgermeister und Bürgermeister im Wahlkreis 13. In Vaihingen wurde er von Kreis- und Stadträtin Helga Eberle und Stadtrat Friedrich Wahl begleitet.

Bildungsfragen sind inzwischen das Kernthema in Baden Württemberg. OB Maisch berichtete von einem guten Start der Gemeinschaftsschule in Vaihingen/Enz. Sie ist 3-zügig an der Schlossbergschule „Wir sind für mehr Entscheidungsspielraum der örtlichen Schulgremien“ gibt Roland Zitzmann zu bedenken, um einen dauerhaften Schulfrieden zu erreichen. Mit derzeit etwa 260 Kindern/Jahrgang (Geburten und Neuzuzüge) ist in Vaihingen von der Kita bis zum Gymnasium eine konkrete Planung möglich. So ist beispielsweise der Kindergartenneubau in Kleinglattbach bei entsprechendem Bedarf vorgesehen.

Das Dauerthema B 10 Umfahrung in Enzweihingen durfte nicht fehlen. „Es ist nicht mehr strittig, ob Umfahrung oder Tunnel, wir fordern den Beginn des Planfeststellungsverfahrens zum Schutz unserer Enzweihinger Mitbürger“ so OB Gerd Maisch beim Gespräch auf dem Rathaus.

Ein weiterer wichtiger Punkt waren die Flüchtlinge, die nach Vaihingen kommen. Bisher sind 180 Flüchtlinge in unserer Stadt. Bei ca. 5.000, die der Landkreis Ludwigsburg aufnehmen muss, können wir hier mit weiteren 300 Flüchtlingen rechnen. Oberbürgermeister Maisch: „Wir haben Vorkehrungen getroffen, dies zu schultern und danken heute schon den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bei der Bewältigung dieser schwierigen Aufgabe.“

Nach weiteren, unsere Stadt betreffenden aktuellen Themen endete das Gespräch einvernehmlich mit der Feststellung, dass ein weiterer Landtagsabgeordneter aus Vaihingen sehr gut wäre.

Besuch bei Bürgermeister Schäfer in Eberdingen

v.l.n.r.: Bürgermeister Peter Schäfer, Landtagskandidat Roland Zitzmann, OV Vaihingen Dagmar Holzberg, Stadtrat Friedrich Wahl

v.l.n.r.: Bürgermeister Peter Schäfer, Landtagskandidat Roland Zitzmann, OV Vaihingen Dagmar Holzberg, Stadtrat Friedrich Wahl

Der FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann traf sich kürzlich mit Bürgermeister Schäfer im Rathaus der Dreiergemeinde Eberdingen, Hochdorf, Nussdorf. Zitzmann, wohnhaft in Vaihingen/Enz, stellte sich vor und informierte sich über Positives wie die städtebauliche Erneuerung nach dem Landessanierungsprogramm aber auch über drängende Probleme in Eberdingen. BM Schäfer hob die Unterbringung der zu erwartenden Flüchtlinge und die Situation der gut ausgestatteten Schule hervor, die seit der politischen Entscheidung 2011 in Teilen leer steht. Es wird über eine Erweiterung und Nutzung als Ganztagsgrundschule nachgedacht. Eine erhebliche Gefährdungsstelle besteht an der Landesstraße von Hochdorf nach Hemmingen. Seit 38 Jahren gibt es Versprechungen, die 500 Meter zu verbreitern.

An dem Treffen nahmen auch vom OV Vaihingen-Stromberg der Vaihinger Stadtrat Friedrich Wahl und Dagmar Holzberg teil. In dem lebhaften Meinungsaustausch wurden gleichermaßen Eberdinger Themen diskutiert wie aufwendige Planungsprozesse, überzogene Vorschriften und die geplante Änderung der Gemeindeordnung, die den Spielraum der Gemeindeverwaltung und der Gemeinderäte immer mehr einengen. Es müsse sich viel ändern war die gemeinsame Meinung, damit durch „deutsche Flexibilität“ nicht nur der Flüchtlingszuzug, sondern auch viele andere Probleme endlich angepackt werden können.

Kai Buschmann als Vorsitzender wiedergewählt – Flüchtlingskrise Thema des Abends

Die Freien Demokraten im Landkreis wählten am Freitag ihren Kreisvorstand neu. Kai Buschmann aus Remseck wurde mit 65 von 66 Stimmen als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Die Flüchtlingskrise war das politische Thema der Veranstaltung. Die Freien Demokraten sagen klar: Keine Kommune im Kreis kann sich mehr ihrer Verantwortung entziehen, alle müssen Flüchtlinge aufnehmen.

Der neue Kreisvorstand der FDP: Von links nach rechts: Dr. Lukas Braun (Schriftführer), Roland Zitzmann (stellv. Vorsitzender), Stefanie Knecht (stellv. Vorsitzende), Viola Noack (stellv. Vorsitzende), Kai Buschmann (Vorsitzender), Dr. Dieter Baumgärtner (stellv. Vorsitzender) und Björn Vetter (Pressesprecher)

Der neue Kreisvorstand der FDP: Von links nach rechts: Dr. Lukas Braun (Schriftführer), Roland Zitzmann (stellv. Vorsitzender), Stefanie Knecht (stellv. Vorsitzende), Viola Noack (stellv. Vorsitzende), Kai Buschmann (Vorsitzender), Dr. Dieter Baumgärtner (stellv. Vorsitzender) und Björn Vetter (Pressesprecher)

Der Rechenschaftsbericht von Kai Buschmann war ein Blick zurück auf die vergangenen zwei Jahre, in denen die Kommunalwahlen 2014 unter schwierigen Bedingungen für die FDP gemeistert wurden. „6,0 Prozent bei der Kreistagswahl war unten den Rahmenbedingungen des FDP-Ausscheidens aus dem Bundestag ein respektables Ergebnis“, so Buschmann. Vor allem richtete er den Blick aber nach vorne auf die Landtagswahl und sieht die FDP im Kreis mit ihren Landtagskandidaten Stefanie Knecht (Ludwigsburg), Roland Zitzmann (Vaihingen) und Dr. Dieter Baumgärtner (Bietigheim-Bissingen) gut aufgestellt. „Die FDP wird im Landtag als aktive Oppositionspartei wahrgenommen, die die Finger in die Wunden legt, aber bei Sachfragen auch Brücken über die politischen Blöcke schlägt. Gerade die FDP-Initiativen zum Schulfrieden in Baden-Württemberg und zur gemeinsamen Bewältigung der Flüchtlingskrise seien hier wichtig.

Buschmann dankte den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis für ihren Einsatz für die Flüchtlinge und forderte eine klare Priorisierung: „Es geht zunächst um Menschen in Not aus Kriegsgebieten. Für diese Menschen müssen wir da sein und ein Herz haben. Ich möchte da nicht sofort und reflexartig das „Ja-aber“ hören: Ja-aber Wirtschaftsflüchtlinge, ja-aber Kriminalitätsanstieg, ja-aber Andere Kulturen. Wer hier ohne Luft zu holen „ja-aber“ schreit, wird Deutschlands Verantwortung in der Welt und gegenüber den Flüchtlingen nicht gerecht.“ Das „ja-aber“ muss kommen, aber mit Abstand und an zweiter Stelle: Die FDP fordere seit 10 Jahren ein Einwanderungsgesetz für Deutschland, um die Personengruppen klar zu trennen. Flüchtlinge und politisch Verfolgte seien die eine Gruppe, Menschen, die ihre wirtschaftliche Lage durch Migration nach Deutschland verbessern wollten, die andere. Letztere müssten sich einem Einwanderungsgesetz nach deutschen Interessen unterwerfen. „Da geht es natürlich nach den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarktes. Ich hoffe, die CDU gibt endlich ihren Widerstand gegen ein Einwanderungsgesetz auf“, so Buschmann. Umgekehrt müsse sich die grün-geführte Landesregierung hinter das Konzept der „sicheren Herkunftsländer“ der EU-Beitrittskandidaten auf dem Balkan stellen, um die Asylverfahren deutlich zu beschleunigen. Bezüglich der Städte und Gemeinden im Landkreis fordert die FDP, dass jetzt alle ran müssten: „Ungefähr zehn von 39 nehmen bisher keine Flüchtlinge auf. Ein Verschanzen und Verzögern mit Baurechtsargumenten gibt es nicht mehr. Es müssen alle solidarisch handeln.“

Die Freien Demokraten fordern, dass die Fehler der alten Ausländerpolitik nicht wiederholt werden dürfen: Das Erlernen der deutschen Sprache, die Integration auf dem Arbeitsmarkt und die Akzeptanz unserer Grundwerte müssen schnell ermöglicht und eingefordert werden. Hier sprach Kai Buschmann vom „dezenten deutschen Selbstbewusstsein“: „Ich mag den Begriff der deutschen Leitkultur nicht, denn mir ist es egal, ob jemand Schweinefleisch isst oder nicht. Aber die Anerkennung der Werte unseres Grundgesetzes fordere ich ein.“ Dies bezog er insbesondere auch auf das Geschlechterverhältnis: Wenn häufig nur syrische Männer die Sprachkurse besuchten und sich oftmals weigerten neben Frauen die Kursbank zu drücken, dürfe man dies nicht dauerhaft hinnehmen. „Hier muss übergangsweise ein Programm von Sprachkursen von Frauen für Frauen her, damit die Frauen langfristig in Deutschland aus diesem traditionellen Rollenmuster herauskommen.“

Die anschließenden Neuwahlen des Kreisvorstandes erbrachten bei großer Einmütigkeit folgendes Ergebnis: Kreisvorsitzender: Kai Buschmann (Remseck), Stellvertreter: Viola Noack (Korntal-Münchingen), Roland Zitzmann (Vaihingen), Stefanie Knecht (Ludwigsburg) und Dr. Dieter Baumgärtner (Bietigheim-Bissingen), Kreisgeschäftsführerin: Nora Jordan-Weinberg (Ludwigsburg), Schatzmeister: Hanspeter Gramespacher (Ludwigsburg), Schriftführer: Dr. Lukas Braun (Vaihingen), Pressesprecher: Björn Vetter (Vaihingen), Beisitzer: Stefan Baumann (Bietigheim-Bissingen), Marcus Klenk (Vaihingen), Jürgen Appich (Gemmrigheim), Imke Dröscher (Besigheim), Vertreter der Kreistagsfraktion: Johann Heer (Ludwigsburg), Vertreterin der Jungen Liberalen: Janina Zitzmann (Vaihingen).

Mitgliederversammlung 2012 des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg

Vorsitzender Roland Zitzmann (rechts) dankt Schatzmeister Jörg Dutt

Vorsitzender Roland Zitzmann (rechts) dankt Schatzmeister Jörg Dutt

In seiner Begrüßung hob der 1. Vorsitzende Roland Zitzmann die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit 2012 durch Anschaffung und Einsatz von neuen Medien wie Flyer, Roll up, Infostand und Homepage sowie durch eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen und Presseberichten hervor. Dies habe dem Erscheinungsbild und der Wahrnehmung des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg in der Öffentlichkeit gut getan.

Interne Veranstaltungen, die Berlin-Informationsreise und viele Gespräche haben das Gemeinschaftsgefühl des Ortsverbandes positiv beeinflusst und liberale Inhalte verstärkt in den Vordergrund gerückt. Dazu trug auch ein Grundsatz bei, der bei der Wahl des neuen Vorstandes 2011 formuliert wurde: „Die Zusammenarbeit zwischen Ortsverband und Gemeinderatsfraktion hat hohe Priorität.“ So bekommen Stadt- und Kreisräte Einladungen zu den Vorstandssitzungen des Ortsverbandes, zu den Sitzungen der FDP Fraktion wird der 1. Vorsitzende eingeladen.

Die gute Zusammenarbeit zeigte sich 2012:

Beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Erneuerbare Energien“ war bei der Besichtigung der Biogasanlage Ensingen Stadtrat Friedrich Wahl als kompetenter Ansprechpartner federführend. Die Besichtigung der Baustelle Wasserkraftanlage an der Enz und die anschließende Vorstellung des Wasserrades bei der Seemühle hatte Stadtrat Prof. Gustl Lachenmann mit dem Vorstand organisiert. Der 2. Vorsitzende Jochen Nigge aus Sersheim bereitete die Betriebsbesichtigung der Photovoltaikanlage und die Werksführung bei Porsche in Sachsenheim vor.

Den sehr informativen Stadtrundgang durch Vaihingen zu aktuellen Neubauten und Baustellen mit Bürgermeister Klaus Reitze begleitete Stadtrat Prof. Lachenmann. Stadträtin Dagmar Holzberg arbeitet als Schriftführerin (Stellvertreterin Ingrid Kappesser – Ebert aus Nussdorf) dem Vorstand zu und ist für die Presseberichte zuständig.

„Mit Schwung in das Jahr 2013“ geht es mit hoffentlich vielen Interessierten aus der Bevölkerung am 01. Februar im Löwensaal der Stadthalle Vaihingen. Als Gäste werden der  Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel, der Bundestagsabgeordnete Harald Leibrecht und Bundestagskandidat Christian Meyer erwartet.Im Frühsommer gibt es einen Tagesausflug zum „Thema Wind“ nach Blaufelden, auf den sich Mitglieder und Freunde schon freuen können.

Die Regularien Jahresbericht des Schatzmeisters, Bericht des Kassenprüfers (Gerhard Setzer) und Entlastung des Vorstandes konnten zufrieden stellend abgeschlossen werden. Schatzmeister Jörg Dutt wurde für seine jahrzehntelange Arbeit innerhalb der Partei besonderer Dank durch den Vorstand ausgesprochen. Ein ausführlicher Bericht aus der Gemeinderatstätigkeit und ein herzlicher Dank für den unermüdlichen Einsatz von Vorstand Roland Zitzmann rundeten die Mitgliederversammlung ab.

Dagmar Holzberg

Politische Informationsreise nach Berlin: FDP – Ortsverband Vaihingen zu Gast bei Harald Leibrecht MdB

Gruppenbild der Vaihinger Delegation

Gruppenbild der Vaihinger Delegation

Jeder Bundestagsabgeordnete hat die Möglichkeit, Gruppen von 50 Personen nach Berlin einzuladen. Das sind politisch Interessierte oder ehrenamtlich Engagierte, wie im Sommer die Musikverbände aus Baden und Württemberg.

Kürzlich war der FDP-Ortsverband Vaihingen dazu eingeladen. Mitglieder des Vorstandes, von Gemeinderat, Kreistag und Jugendgemeinderat hatten sich mit Freunden, Familienangehörigen und viel Jugend angemeldet.

Voller Erwartungen trafen sich 20 Teilnehmer auf dem Vaihinger Bahnhof, um mit der Gesamtgruppe von Stuttgart mit dem ICE nach Berlin zu fahren. Nachdem ihr Zug abgesagt wurde und der nächste Verspätung hatte, konnten sie trotzdem noch in den Berliner ICE einsteigen: Vorstand Roland Zitzmann hatte einen Zwischenhalt in Vaihingen für die Gruppe erreicht!

Einer der Höhepunkte des vom Wahlkreisbüro Ingersheim mit dem Bundespresseamt vorbereiteten Programms war der Besuch des Bundestages mit Vortrag im Plenarsaal, Besichtigung der Reichstagskuppel und einem Gespräch mit Harald Leibrecht im Raum der 93 Mitglieder starken FDP-Bundestagsfraktion. Er berichtete von seinen Aufgaben: Im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, das nach 2009 die Arbeit in den Entwicklungsländern gebündelt und neu strukturiert hat, um die Sach- und Personalressourcen effektiver einsetzen zu können. Im Außenministerium ist er beauftragt als Koordinator der Bundesrepublik für transatlantische Beziehungen, v.a. USA.

Dadurch konnte das Außenministerium besichtigt werden, das nur wenigen Besuchern zugänglich ist. Es ist aus ehemaligen Regierungsgebäuden des Dritten Reiches und der DDR zusammengefasst und erweitert worden; behutsam wurden historische Gebäudeteile wie der „Weltsaal“ integriert.

Leibrecht ist auch Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg, der 15  FDP-Abgeordneten im Bundestag. Dadurch wurde der Besuch der Landesvertretung ein weiterer Höhepunkt für die Teilnehmer. Im Reigen der Botschaftsgebäude im Tiergarten, zwischen der Türkei und Österreich, in der Nachbarschaft der „Gedenkstätte zum 20. Juli“, mit badischem Granit von der Straße bis zum Eingangsbereich belegt, liegt das eindrucksvolle moderne Gebäude. Eine Gedenktafel erinnert an den Vorbesitzer des im Kriege zerstörten früheren Hauses: James Simon, ein Mäzen der Berliner Museen, aus dessen Sammlung z.B. die Nofretete stammte.

Herzlich begrüßt und mit Vesper und schwäbischem Wein verwöhnt wurde die Reisegruppe dort von einem gebürtigen Vaihinger: Ulrich Rapp, Leiter für Öffentlichkeitsarbeit, zuständig für Besuchergruppen, gesellschaftliche Veranstaltungen und Vermarktung des Gebäudes. Dazu gehören Vermietung der Räume für kleinere Länder ohne eigene Botschaft, täglicher Mittagstisch, der dem informellen Austausch verschiedener Länder dient, Podiumsdiskussionen und Nachbarschaftstreffen von Botschaftsangehörigen auf neutralem Boden, ca. 900 Veranstaltungen im Jahr. In der überparteilichen Landesvertretung halten alle Gruppen aus Baden-Württemberg ihre Sitzungen ab.

„Wege – Irrwege – Umwege“ heißt die ständige Ausstellung im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt; eine ausführliche, detaillierte Darstellung des langen Prozesses der deutschen Demokratie. Nach dieser interessanten Besichtigung blieb noch etwas Zeit für ein individuelles Abendprogramm: Ein Bier im Nicolai-Viertel, ein Streifzug durch Berlin – Mitte zu „Klärchens Ballsaal“ oder am Kuhdamm zur besten Currywurst der Stadt!

Trotzdem war am nächsten Morgen Frühaufstehen angesagt, weil die Reisegruppe als Statisten beim ZDF-Morgenmagazin angemeldet war. Vincent Klink beim Kochen einer Schulverpflegung, die angesagten Moderatoren und anschließend eine Führung durch die Studios – es wurde wirklich viel geboten!  Auf der langen Heimreise konnten diese vielen Eindrücke, Informationen und Denkanstöße überdacht werden, die Erwartungen waren mehr als erfüllt worden.( Und was schallte den Berlinfahrern entgegen, als sie wieder in Vaihingen waren?: „Ich habe dich im Fernsehen gesehen!“)

 

Dagmar Holzberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg: Frauen in die Kommunalpolitik!

Anlässlich einer Veranstaltungsreihe von Frauenverbänden, Volkshochschule und Frauenbeauftragten des Kreistages brachte die VKZ kürzlich eine umfangreiche Recherche und eine Umfrage unter Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Thema. Das veranlasste den Vorsitzenden des FDP Ortsverbands Vaihingen-Stromberg, Roland Zitzmann, das Thema in einer Vorstandssitzung zu erörtern.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion Friedrich Wahl hatte er Zahlen ermittelt, die die ausgewogene Zusammenarbeit von Frauen und Männern belegt. „Die FDP braucht keine Quotenregelung, nach unserem liberalen Selbstverständnis benötigen wir Frauen und Männer mit Engagement und Kompetenz für die kommunalpolitische Arbeit,“ stellten sie fest.

Immerhin hat die FDP Vaihingen seit den 1990er Jahren bis heute ausgeglichene Wahllisten und seit 2004 durchgängig je 50% weibliche und männliche Gemeinderatsmitglieder. Im Ortsvorstand vertreten 33% Frauen die fast 40% weiblichen Mitglieder des Ortsverbandes. Im Kreisverband und der Kreistagsfraktion sind die Zahlen ähnlich.

Aber wie bekommt frau Lust darauf, sich bei Themen ihrer Ortschaft einzumischen und wie schafft sie den Spagat der vielen Anforderungen zusammen mit Beruf und Familie?

Die anwesenden Gemeinderätinnen berichteten aus ihren eigenen Erfahrungen. Helga Eberle, Richterin in Stuttgart und seit 1989 im Vaihinger Gemeinderat: „Als ich erstmals 1989 in den Gemeinderat der Stadt Vaihingen gewählt wurde, war meine Tochter 3 ½ Jahre alt. Ohne Unterstützung meines Mannes hätte ich die Zeit für dieses Ehrenamt nicht so viele Jahre bis heute aufbringen können.“ Heute ist sie außerdem langjährige Ortsvorsteherin und Kreisrätin.

Dagmar Holzberg, Schulleiterin i.R., wurde 2009 in den Gemeindrat gewählt: „Nachdem meine Kinder größer wurden, begann ich die Vorstandsarbeit in der Familienbildung e.V. – mein Einstieg ins Ehrenamt. Mein Schwerpunkt lag später mehr auf meiner beruflichen Tätigkeit, aber ehrenamtliche Aufgaben ließen mich nicht mehr los und sind mir bis heute sehr wichtig.“ Auch Margit Fox-Rappold, die von 2004 bis 2009 Gemeinderätin der FDP-Fraktion war, hat sich viele Jahre trotz  Familie und Beruf für das Gemeinwohl eingesetzt.

Die liberalen Stadträtinnen machen vor allem jungen Frauen Mut, sich einzubringen: „Jede junge Frau, die sich im Jugendgemeindrat, in ihrem Verein, im Elternbeirat von Kindergarten oder Schule einsetzt, macht positive Erfahrungen. Je nach der Lebens- und Familiensituation kann man diese jederzeit später in der politischer Arbeit einer Partei der Kommune weiterentwickeln.“

Vaihingen, 22.11.2012

Dagmar Holzberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg: Rundgang durch Vaihingen zu aktuellen Neubauten

Ortsbegehung Vaihingen

Ortsbegehung Vaihingen

Zahlreiche Vaihinger Bürger hatten sich vom leichten Regen nicht abhalten lassen und wurden dafür mit einem interessanten Stadtrundgang des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg belohnt. Vorstand Roland Zitzmann gratulierte Mitglied Eberhard Mozer zum Geburtstag und erinnerte in seiner Begrüßung an die Reihe der Besichtigungen zum Thema „Erneuerbare Energien“ in letzter Zeit, denen jetzt Rundgänge durch die Stadt Vaihingen und ihre Stadtteile folgen sollen. Die Gruppe wurde fachlich begleitet von Bürgermeister Klaus Reitze und Stadtrat Prof. Gustl Lachenmann, beide Bauingenieure. Sie konnten den interessierten Laien die komplizierten Sachverhalte anschaulich nahe bringen.

Man traf sich in der neuen Feuerwache der Gesamtstadt Vaihingen, wo im Lagebesprechungsraum und später in der Fahrzeughalle das schlüssige, dem Einsatzablauf folgende Raumkonzept erläutert wurde. „Eine Stange zum Runterrutschen aus dem ersten Stock brauchen wir nicht mehr, weil alle notwendigen Funktionsräume im Erdgeschoss angelegt sind“, erklärte Stadtkommandant Thomas Korz auf Fragen der Zuhörer. Die Baumaterialien Stahl und Beton seien so gewählt, dass selbst bei einem Brand alle Personen Zeit hätten, das Gebäude zu verlassen. Nachdem noch der beheizte Klinkerfußboden in der riesigen Halle Erstaunen hervorgerufen hat – er hält die Fahrzeuge und das gesamte Inventar auf 8 bis 10 Grad C und sichert so die ständige Betriebsbereitschaft – ging es in das gegenüberliegende Technische Rathaus.

Aus den Fenstern war der Blick gefahrlos frei auf die Baustelle des Bauhofs (1. Bauabschnitt ); mit etwas Vorstellungskraft konnte der Baufortschritt mit den Plänen verglichen werden. Auf kritisches Nachfragen erläuterte Bauherr Bürgermeister  Reitze noch einmal die Notwendigkeit, dieses Bauwerk für 5,5 Mio. € zu errichten: Es waren u. a die desolaten Einrichtungen für Mitarbeiter/innen und Geräte sowie die uneffektive Organisation, die durch dezentrales Arbeiten und Lagern in mehreren Ortsteilen entstanden war. Auch hier war wieder die Leistung der Architekten zu erfahren, die mit ihrer Planung optimierte Arbeitsabläufe und gute Arbeitsbedingungen schaffen.

Im Neubaugebiet „Baresel“ wurde die Gruppe von Architekt Michael Straus erwartet, der für ein Stuttgarter Architekturbüro maßgeblich das Neubaugebiet geplant hat. Nach der Aufgabe des Baresel Betriebshofes war dort durch Felsabtrag und Auffüllungen von bis zu 3,5 m eine ebene Fläche von 180.000 qm entstanden. Nach einigen Planungshürden kam es 2003 zum Satzungsbeschluss für einen städtebaulichen Entwurf und ab 2004 zum Beginn der Vermarktung durch die LBBW. Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser konnten auf unterschiedlich großen Grundstücken mit selbst gewählten Architekten oder Wohnbauunternehmen gebaut werden. So wurde ein durch die geschlossene Lage und bauliche Vielfalt ansprechendes Wohngebiet für ca. 450 Mitbürger geschaffen.

Das umfangreiche Besichtigungsprogramm wurde durch die Baustellenbesichtigung  des entstehenden Kinderhauses in der Franckstraße komplettiert. Bürgermeister Reitze erklärte an Hand von Plänen, wie dies begrenzte Grundstück von den Architekten für ein Kinderhaus mit zwei Ü 3 – und drei U 3 –Gruppen optimal genutzt wurde. Durch überdachte Terrassen und Außentreppen steht noch viel Freigelände zum Spielen zur Verfügung. Die Stadt baut das Haus für 3,5 Mio. €, erweitert damit den Bestand an Krippenplätzen in der Kernstadt erheblich und kann durch gelungene Nutzung von Multifunktionsräumen zusätzlich ein Familienzentrum integrieren. Als Betreiberin wurde die Familienbildung Vaihingen an der Enz e.V. per Gemeinderatsbeschluss gewählt. Wie Stadträtin Dagmar Holzberg ergänzte, war die Entwicklung der Pädagogischen Konzeption eines Familienzentrums die Grundlage für das Raumkonzept der Architekten.

Zum Ausklang ging es in die Ratsstuben, wo der FDP – Fraktionsvorsitzende Stadtrat Friedrich Wahl neben weiteren Gästen den verbraucherschutzpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, MdB Prof. Dr. Erik Schweickert, aus Niefern begrüßen konnte. Da dieser nach wie vor auch ein engagierter Kommunalpolitiker ist, ergaben sich mit den Anwesenden bald lebhafte Diskussionen, die den interessanten Nachmittag gut abrundeten.

14. November 2012
Dagmar Holzberg, FDP Ortsverband, Schriftführerin und Presse