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Für die Liberalen in den Bundestag – Stefanie Knecht

Stadtrat Peter Zydel live!

Liberal, patent und mit beiden Beinen fest am Boden verankert, so hat sie sich bei Bürgermeister Brenner in Gerlingen am 5.7.2017 vorgestellt.

Bürgermeister Georg Brenner und die FDP-Bundestagskandidatin Stefanie Knecht

Da lacht des Stadtrats Herz, wenn er eine Kandidatin vorstellen darf, die mit ihrer Erfahrung, ihren Leistungen, einer Auslandstätigkeit (Kanada) eine Bilderbuchliberale darstellt und die Interessen der FDP sowie der Bürger im Bund exzellent vertreten wird.

Mutter dreier Töchter, Studium der Politik, Geschichte und Medienwissenschaften, heute Betreiberin einer Ludwigsburger Brauerei und außerdem Immobilienverwalterin – eine Selfmade-Frau, die im Leben ihre Frau steht, mit klaren Vorstellungen, was in unserem Land politisch zu verändern ist…

  • In der Wirtschaft
  • Beim Auf- und Ausbau der Digitalisierung
  • Im Bildungsbereich
  • In punkto Generationengerechtigkeit

Liberale Themen, die nach Jahren von Groko und gegenseitigen Blockaden verschlafen wurden und nun mit Nachdruck anzugehen sind.Politisch gestählt und Stellvertreterin im FDP-Kreisverband Ludwigsburg, aber immer mit Bodenhaftung, engagiert, tatkräftig und initiativ, das ist Stefanie Knecht …

… und ihr Credo: den Menschen nichts vorschreiben, sondern selbst entscheiden lassen!

3 Töchter, das fordert, Kreisverbandsarbeit ebenfalls – und trotzdem engagierte sie sich darüber hinaus in verschiedenen Ehrenämtern, die allesamt den Horizont für das wirkliche Leben geweitet und Erkenntnisse plus Einsichten mitgeprägt haben.

  • Viele Jahre als Schöffin am Landgericht Stuttgart aktiv
  • Im Vorstand des Ludwigsburger Citymarketingvereins und heute im Beirat der Innenstadt-Offensive
  • Mitglied im Freundeskreis Asyl
  • Elternbeiratsvorsitzende des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg

Mangelndes Engagement kann man der Alleinerziehenden wirklich nicht vorwerfen. Aus diesem Holz geschnitzte Liberale gehören als unsere Volksvertreter in den Bundestag. Meine Stimme ist ihr sicher, und ich würde mich freuen, wenn diese Leistungsträgerin auch von Ihnen unterstützt würde. Und bitte nicht vergessen: Wählen ist eine demokratische Tugend und Pflicht. Gehen Sie zur Wahl!

Mit liberalem Gruß und eine schöne Urlaubszeit wünschend

Ihr Peter Zydel

Christian Lindner MdL: „Das ist meine FDP!“

Die FDP Gerlingen wird 40 Jahre – Der FDP Ortsverband Strohgäu 39 Jahre – Der Jahrgang 1942 feiert 70 Jahre

Christian Lindner MdL

Christian Lindner MdL

(Gerlingen) Beim großen Empfang im bis auf den letzten Platz besetzten Ratssaal des Gerlinger Rathauses konnten die Liberalen am 15. November 2012 zahlreiche Freunde jeglicher politischer Färbung begrüßen. Georg Brenner, der Bürgermeister der Stadt Gerlingen, begrüßte als Hausherr die Gäste, allen voran die vier Jubilare Gerhard Lederer, Paul Stuhlmüller, Dr. Wolfgang Weng und Peter Zydel und übergab an den Hauptredner des Abends, Christian Lindner MdL, den Landesvorsitzenden der FDP Nordrhein-Westfalen und ehemaligen Generalsekretär der FDP.

Christian Lindner stellte die vier Jubilare der FDP Gerlingen Gerhard Lederer, Paul Stuhlmüller, Dr. Wolfgang Weng und Peter Zydel als Menschen aus der Mitte der Gesellschaft vor, die für die Mitte der Gesellschaft tätig seien, als „Profis aus der Praxis, in der Gesellschaft verwurzelte Personen“. Denn gerade die Mitte der Gesellschaft brauche die FDP. Der Erfolg des Landes stehe auf dem Spiel, da Sozialdemokraten und Grüne sich von der Agenda 2010 verabschiedet hätten. Gerade auch das Beklatschen des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl in Frankreich von den linken Parteien in Deutschland, dem nun Katerstimmung gefolgt sei, zeige deutlich, dass der Kurs der Mitte und nicht links der Mitte gut für ein Land sei.

Christian Lindner MdLKonkret sprach Christian Lindner in seiner mitreißenden Rede drei Politikfelder an:

  1. Stabilität unserer Währung und Europas: In den letzten Jahren seien die privaten und öffentlichen Finanzen in obszöner Art und Weise verschränkt worden. Es gäbe derzeit zwei Souveräne: Die Gläubiger des Staates und den Bürger. Der Staat müsse aus den Fängen der Kapitalmärkte befreit werden. Obwohl es massive Steuermehreinnahmen in Deutschland gäbe, auch hier in Baden-Württemberg, machten die Landesregierungen weiter Schulden. „Dies ist keine fiskalische Frage, sondern eine kulturelle. Der Staat hat nicht zu geringe Einnahmen, der Bürger will zuviel vom Staat. Der Staat muss aber mit dem Geld auskommen, das er einnimmt.“, so Lindner weiter. 75 Mio. Menschen seien in Deutschland betroffen von steigenden Sozialabgaben oder der kalten Progression. Diese hätten in den letzten Jahren keine Verbesserung der Lebenssituation erfahren. Die Vermögenden hätten profitiert, die Schwächeren auch, gerade durch die Agenda 2010, laut Vermögensbericht. „Die FDP macht sich Sorgen um die 75 Mio. Menschen, die auf der Stelle treten, die sich abgekoppelt fühlen.“
  2. Der Kanzlerkandidat der SPD habe nur die Erhöhung des Spitzensteuersatzes im Sinn, was er wohl auch von Frankreich abgeschaut habe. Dass aber ein Monteur am Band der großen Automobilbauer nach höchstem IG-Metalltarif eingestuft, schon den Spitzensteuersatz zahlt, das interessiere Peer Steinbrück nicht. „Ist ein nach Tarif Entlohnter schon reich?“, fragte Lindner. Diese Einstellung sei weit von jeglicher Lebensrealität entfernt. FDP muss sich um solche populistischen Dinge kümmern. Lindner weiter: „Ich gönne Steinbrück jeden Euro. Es ist mir wichtiger, was er sagt. Im Jahr 2001 war ich schon in NRW mit ihm im Landtag, Steinbrück damals Finanzminister. Beim Antrag der FDP zum Verkauf der WestLB poltere er von ‚Kapitalismus reinster Art und der Verscherbelung von Tafelsilber’. Heute hat NRW wegen der WestLB 18 Mrd. Euro Schulden mehr, damals hätten wir für die Bank noch Geld bekommen!“
  3. Bildung: Lindner äußerte sich voller Sorge darüber, wie die Weichen derzeit in der Bildungspolitik gestellt werden. Die grüne Agenda in Baden-Württemberg und NRW wolle die Idee der Gleichheit durchsetzen. Die FDP fordere Chancengerechtigkeit! In Baden-Württemberg werde die beliebteste Schulform eingeschränkt, das Gymnasium. Diese sollen unattraktiv gemacht werden. Einheitsschulmodelle sind in der Mitte der Gesellschaft nicht akzeptiert. Die Folge sei, dass die Eltern jeden Euro zusammenkratzten und ihre Kinder auf Privatschulen schickten. Lindner erinnerte auch daran, dass die CDU mit dabei war, in NRW das Gymnasium auszuhöhlen, ebenso in Hamburg. Deutschland brauche aber ein begabungsförderndes Bildungssystem und keine Einheitsschulen.

Christian Lindner MdLAuf die Situation der FDP in der Wahrnehmung hin gefragt, antwortete Lindner, dass er kein politisch-programmatisches Defizit bei der FDP sähe. Die FDP hat sich seit 2009 in der Wahrnehmung verändert. Das Problem liege zu einem Teil bei der FDP, was ihn optimistisch stimme, denn da sei Veränderung möglich. Er mache sich auch keine Sorgen für Landtagswahlen. Er lese die Reden seines Kollegen Dr. Hans-Ulrich Rülke, der die wirkliche Oppositionsarbeit in Baden-Württemberg machen würde. Die große Aufgabe sei, wieder so aufzutreten, dass die Menschen sagen: „Das ist meine FDP!“

Auch die Vorsitzende des Ortsverbands Strohgäu, Viola Noack und Ev Bartolitius, die langjährige Chefin der FDP Gerlingen, kamen zu Wort, ebenso Dr. Wolfgang Weng, der zahlreiche Gäste namentlich begrüßte, darunter die Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny und Prof. Dr. Erik Schweikert, ebenso den Bundestagskandidaten im Wahlkreis Ludwigsburg Alexander Deicke, wie Jens Brandenburg, ebenso Bundestagskandidat und Landesvorsitzender der Jungen Liberalen, aber auch Gemeinderäte von der örtlichen CDU Andi Lederer, Rudolf Sickinger, Irmgard Schopf, Karl Grob und Gabriele Badenhausen, wie Brigitte Fink von der SPD.

Christian Lindner MdL

Christian Lindner trägt sich ins goldene Buch der Stadt ein

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war, dass die Jubilare über ihre Zeit bei der FDP sprachen:

Paul Stuhlmüller erzählte, wie er 1968 in den Gehenbühl zugezogen und über Herrn Sperandio zur FDP gekommen sei. So gründeten die Ehepaare Sperandio und Stuhlmüller, Dr. Reinhard Ley, Wolfgang Rietdorf und Hans Rieger 1972 den FDP Ortsverband Gerlingen und im Februar 1973 den Ortsverband Strohgäu. Stuhlmüller ist seitdem dessen Schatzmeister.

Gerhard Lederer war 1974 Mitglied geworden und bis 1999 Stadtrat. Das größte Projekt war in seiner Zeit der Bau der Stadtbahn, die 20 Mio. DM gekostet hatte.

Peter Zydel, seit 1999 im Gemeinderat, berichtete, dass schon 2004 der Stimmenanteil verdreifacht werden, so dass Cornelia Popp einen zweiten Sitz erringen konnte. 2009 hätte er mit einem drittem Platz gerechnet, der aber knapp verfehlt worden sei. Er dankte Heide Schweizer für ihre 15-jährige Tätigkeit als Ortsvorsitzende, ebenso Evmarie Bartolitus.

Dr. Wolfgang Weng hatte bei der Gemeinderatswahl 1975 Platz 1 in der FDP erreicht und war somit gewählt. 1980 konnte man die Mandatszahl verdoppeln. 1983 schied Weng aus, da er ein Bundestagsmandat errungen hatte.

 

Alexander Schopf | Kreispressesprecher