Artikel getagged "Dagmar Holzberg"

Stefanie Knecht bei Bürgermeister Somlai in Oberriexingen

v.l. Bürgermeister Somlai, Stefanie Knecht, Dagmar Holzberg, Fritz Wahl

Oberriexingen (dh) Bei ihrer Tour zum Kennenlernen der Kommunen des Wahlkreises besuchte die FDP Bundestagskandidatin Stefanie Knecht in Oberriexingen Bürgermeister Somlai. Stefanie Knecht fragte nach dem Stand der Digitalisierung und dem Glasfaserausbau in Oberriexingen, der für Handwerker und Betriebe eine existentielle Notwendigkeit darstellt. Darauf berichtete Bürgermeister Somlai, dass ein Gesamtplan für die Stadt in der Schublade läge, ohne Zuschüsse von Land und Bund sei die finanzielle Beteiligung der Bürger jedoch zu hoch. Außerdem zieht Somlai kurz vor Beendigung seiner Dienstzeit gerne Bilanz: „Oberriexingen ist schuldenfrei“! Das läge natürlich auch an der Gewerbesteuer durch die Beteiligung am Gewerbegebiet Eichwald, das aktuell wieder erweitert wird und auch zusätzliche Arbeitsplätze in die Region bringt. Außerdem hat Oberriexingen seinerzeit den richtigen Schritt getan und mit Bietigheim-Bissingen eigene Stadtwerke gegründet.

Weitere Themen der Infrastruktur sind der FDP-Kandidatin wichtig und sie erfährt, dass es ein Neubaugebiet mit 37 Bauplätzen gibt, wodurch die örtliche Wohnbau-Gesellschaft ihrerseits Handwerker in Eigenregie beschäftigen und viele Arbeitsplätze anbieten kann. Der ÖPNV nach Sersheim fehlt und damit ein Ringverkehr zum Industriegebiet. Es gibt ein Lebensmittelgeschäft mit regionalen Produkten und Restaurants im Ort. Zufrieden sind Oberriexingens Familien auch mit der gut ausgestatteten zweizügigen Grundschule mit Kernzeit bis 17.00 Uhr, sowie mit einer U3-Krippe und Kita von 07.00 – 17.00 Uhr.

Mit der Anschlussunterbringung von 35 Flüchtlingen, Familien und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern mit Bleibeperspektive und teilweise mit Familiennachzug, hat die Stadt ihr Kontingent erfüllt. Sie werden vom örtlichen AK Asyl betreut, durch die langjährige Städtepartnerschaft mit Frankreich kann man sich gut mit französischen sprechenden Flüchtlingen verständigen. Der langwierige und schwierige Prozess des Deutschlernens, um an einen Ausbildungsplatz oder in eine Berufstätigkeit zu kommen, macht auch hier große Probleme. Stefanie Knecht stellt fest:“ Volkswirtschaftlich ist dies kontraproduktiv. Denn andererseits konnten Zehntausende von Ausbildungsplätzen nicht besetzt werden!“. Seit Jahren, verstärkt seit der Einwanderungswelle von 2015, fordert die FDP ein Einwanderungsgesetz. Damit müssten integrationswillige Flüchtlinge und ausbildungsbereite Betriebe schneller die hohen bürokratischen Hürden überwinden können.

Mit guten Wünschen für den Ruhestand verabschiedeten sich die Gäste von Bürgermeister Somlai. So ganz ruhig wird dieser nicht, denn es bleiben Verpflichtungen wie das Kreistagsmandat und offene Reisewünsche.

FDP Bundestagskandidatin Stefanie Knecht in Eberdingen

v.l.: Bürgermeister Peter Schäfer, Stefanie Knecht, Dagmar Holzberg, Friedrich Wahl

Eberdingen (dh) Zu einem Informationsbesuch traf die FDP Bundestagskandidatin Stefanie Knecht im Eberdinger Rathaus Bürgermeister Schäfer. Sie interessierte sich für die kulturellen Highlights der Dreiergemeinde, für Infrastruktur und Besonderheiten: In Nussdorf die Sammlung im „Kunstwerk“ von Peter und Alison Klein, die mit einer Stiftung die Heimatgemeinde bei sozialen und pädagogischen Projekten unterstützen, sowie das auch personell gut ausgestattete Keltenmuseum in Hochdorf, das von der Kommune durch hohe jährliche Ausgaben eigenverantwortlich getragen wird.

Wichtig war allen Gesprächsteilnehmern das Thema „Digitalisierung“. Ländliche Gemeinden leiden besonders darunter, dass der Bund den Glasfaserausbau „verschlafen“ hat. „Für zuzugswillige Familien zählt nicht nur die Ausstattung der Gemeinde mit Schulen und Kitas, der fehlende schnelle Internetanschluss gilt als Ausschlusskriterium“, berichtete Bürgermeister Schäfer. „Die FDP fordert den flächendeckenden Glasfaserausbau gerade auch in strukturell schwächeren Gebieten“, erklärte Stefanie Knecht, „wir sehen darin eine Daseinsvorsorge und für kleinere Firmen, Hotels mit Buchungsseiten oder Home-Office-Arbeitsplätze eine existentielle Notwendigkeit.“

Auch beim Kernthema der Freien Demokraten „Bildung“ waren sich die Anwesenden darin einig, dass die Digitalisierung der Schulen mit Kraft und Augenmaß vorangetrieben werden müsse, dass “Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler für die Zukunft ausgebildet werden müssen,“ wie Dagmar Holzberg von der Vaihinger FDP ergänzte. Wichtig sei außerdem die Weiterentwicklung des vielfältigen Schulsystems, Stärkung des auch im Ausland anerkannten dualen Systems und des Meisterbriefs. „Es kann nicht sein, dass viele Lehrstellen unbesetzt bleiben, aber gleichzeitig Hauptschulabgänger keinen Ausbildungsplatz erhalten“, so Knecht. Bundesweite Bildungsstandards seien eine weitere Forderung, erklärte die Mutter von drei Kindern.

Stadtrat Friedrich Wahl hinterfragte die Innenentwicklung der Dreiergemeinde, den Wohnungsbau vor dem Hintergrund des Flächennutzungsplanes und von Bürokratieauflagen. Sie sei beispielhaft in den drei Teilorten, meinte Schäfer und sieht dringenden Handlungsbedarf, Mehrfamilienhäuser nach den Vorgaben des sozialen Wohnungsbaus zu errichten, um Familien preiswerten Wohnraum anbieten zu können. Hier hat wie in anderen Kommunen ein Verdrängungswettbewerb durch die Notwendigkeit, Flüchtlinge unterbringen zu müssen, eingesetzt. Schäfer forderte die Bundespolitik dazu auf, den Gemeinden Unterstützung durch Sonderprogramme zu gewähren, damit auch ältere Gebäude mit Potential renoviert werden könnten. „So können wir die Stadtkerne am Pulsieren halten mit Treffpunkten zum sozialen Austausch, zumal dort die Infrastruktur mit Straßen und Erschließung bereits vorhanden ist“, sagte Bürgermeister Schäfer mit Blick auf die Bundestagskandidatin.

Für ca. 70 Flüchtlinge in Anschlussunterbringung ist weitgehend gesorgt, erfuhr Knecht, schwieriger sei die Integration in den Arbeitsprozess. Die Gemeinde Eberdingen hat zur Betreuung eine Stelle für Sozialarbeit geschaffen, die zum Teil für Schulsozialarbeit benötigt wird. Flüchtlinge in der Dreiergemeinde in Arbeit zu bringen, sei schwierig. Stefanie Knecht hofft, dass sich bald auf Bundesebene etwas ändert: „Die FDP fordert seit Jahren, verstärkt seit der Einwanderungswelle von 2015, als 3. Säule ein Einwanderungsgesetz“, erklärte sie. Damit könnten volkswirtschaftlich sinnvoll die Zuwanderer gefördert werden, die sich integrieren, Deutsch lernen und arbeiten wollen. Und Arbeitgeber hätten die Sicherheit, dass ihre Auszubildenden oder Mitarbeiter ein Bleiberecht hätten und nicht abgeschoben würden.

Besuch bei Bürgermeister Schäfer in Eberdingen

v.l.n.r.: Bürgermeister Peter Schäfer, Landtagskandidat Roland Zitzmann, OV Vaihingen Dagmar Holzberg, Stadtrat Friedrich Wahl

v.l.n.r.: Bürgermeister Peter Schäfer, Landtagskandidat Roland Zitzmann, OV Vaihingen Dagmar Holzberg, Stadtrat Friedrich Wahl

Der FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann traf sich kürzlich mit Bürgermeister Schäfer im Rathaus der Dreiergemeinde Eberdingen, Hochdorf, Nussdorf. Zitzmann, wohnhaft in Vaihingen/Enz, stellte sich vor und informierte sich über Positives wie die städtebauliche Erneuerung nach dem Landessanierungsprogramm aber auch über drängende Probleme in Eberdingen. BM Schäfer hob die Unterbringung der zu erwartenden Flüchtlinge und die Situation der gut ausgestatteten Schule hervor, die seit der politischen Entscheidung 2011 in Teilen leer steht. Es wird über eine Erweiterung und Nutzung als Ganztagsgrundschule nachgedacht. Eine erhebliche Gefährdungsstelle besteht an der Landesstraße von Hochdorf nach Hemmingen. Seit 38 Jahren gibt es Versprechungen, die 500 Meter zu verbreitern.

An dem Treffen nahmen auch vom OV Vaihingen-Stromberg der Vaihinger Stadtrat Friedrich Wahl und Dagmar Holzberg teil. In dem lebhaften Meinungsaustausch wurden gleichermaßen Eberdinger Themen diskutiert wie aufwendige Planungsprozesse, überzogene Vorschriften und die geplante Änderung der Gemeindeordnung, die den Spielraum der Gemeindeverwaltung und der Gemeinderäte immer mehr einengen. Es müsse sich viel ändern war die gemeinsame Meinung, damit durch „deutsche Flexibilität“ nicht nur der Flüchtlingszuzug, sondern auch viele andere Probleme endlich angepackt werden können.

Mitgliederversammlung 2012 des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg

Vorsitzender Roland Zitzmann (rechts) dankt Schatzmeister Jörg Dutt

Vorsitzender Roland Zitzmann (rechts) dankt Schatzmeister Jörg Dutt

In seiner Begrüßung hob der 1. Vorsitzende Roland Zitzmann die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit 2012 durch Anschaffung und Einsatz von neuen Medien wie Flyer, Roll up, Infostand und Homepage sowie durch eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen und Presseberichten hervor. Dies habe dem Erscheinungsbild und der Wahrnehmung des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg in der Öffentlichkeit gut getan.

Interne Veranstaltungen, die Berlin-Informationsreise und viele Gespräche haben das Gemeinschaftsgefühl des Ortsverbandes positiv beeinflusst und liberale Inhalte verstärkt in den Vordergrund gerückt. Dazu trug auch ein Grundsatz bei, der bei der Wahl des neuen Vorstandes 2011 formuliert wurde: „Die Zusammenarbeit zwischen Ortsverband und Gemeinderatsfraktion hat hohe Priorität.“ So bekommen Stadt- und Kreisräte Einladungen zu den Vorstandssitzungen des Ortsverbandes, zu den Sitzungen der FDP Fraktion wird der 1. Vorsitzende eingeladen.

Die gute Zusammenarbeit zeigte sich 2012:

Beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Erneuerbare Energien“ war bei der Besichtigung der Biogasanlage Ensingen Stadtrat Friedrich Wahl als kompetenter Ansprechpartner federführend. Die Besichtigung der Baustelle Wasserkraftanlage an der Enz und die anschließende Vorstellung des Wasserrades bei der Seemühle hatte Stadtrat Prof. Gustl Lachenmann mit dem Vorstand organisiert. Der 2. Vorsitzende Jochen Nigge aus Sersheim bereitete die Betriebsbesichtigung der Photovoltaikanlage und die Werksführung bei Porsche in Sachsenheim vor.

Den sehr informativen Stadtrundgang durch Vaihingen zu aktuellen Neubauten und Baustellen mit Bürgermeister Klaus Reitze begleitete Stadtrat Prof. Lachenmann. Stadträtin Dagmar Holzberg arbeitet als Schriftführerin (Stellvertreterin Ingrid Kappesser – Ebert aus Nussdorf) dem Vorstand zu und ist für die Presseberichte zuständig.

„Mit Schwung in das Jahr 2013“ geht es mit hoffentlich vielen Interessierten aus der Bevölkerung am 01. Februar im Löwensaal der Stadthalle Vaihingen. Als Gäste werden der  Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel, der Bundestagsabgeordnete Harald Leibrecht und Bundestagskandidat Christian Meyer erwartet.Im Frühsommer gibt es einen Tagesausflug zum „Thema Wind“ nach Blaufelden, auf den sich Mitglieder und Freunde schon freuen können.

Die Regularien Jahresbericht des Schatzmeisters, Bericht des Kassenprüfers (Gerhard Setzer) und Entlastung des Vorstandes konnten zufrieden stellend abgeschlossen werden. Schatzmeister Jörg Dutt wurde für seine jahrzehntelange Arbeit innerhalb der Partei besonderer Dank durch den Vorstand ausgesprochen. Ein ausführlicher Bericht aus der Gemeinderatstätigkeit und ein herzlicher Dank für den unermüdlichen Einsatz von Vorstand Roland Zitzmann rundeten die Mitgliederversammlung ab.

Dagmar Holzberg

Politische Informationsreise nach Berlin: FDP – Ortsverband Vaihingen zu Gast bei Harald Leibrecht MdB

Gruppenbild der Vaihinger Delegation

Gruppenbild der Vaihinger Delegation

Jeder Bundestagsabgeordnete hat die Möglichkeit, Gruppen von 50 Personen nach Berlin einzuladen. Das sind politisch Interessierte oder ehrenamtlich Engagierte, wie im Sommer die Musikverbände aus Baden und Württemberg.

Kürzlich war der FDP-Ortsverband Vaihingen dazu eingeladen. Mitglieder des Vorstandes, von Gemeinderat, Kreistag und Jugendgemeinderat hatten sich mit Freunden, Familienangehörigen und viel Jugend angemeldet.

Voller Erwartungen trafen sich 20 Teilnehmer auf dem Vaihinger Bahnhof, um mit der Gesamtgruppe von Stuttgart mit dem ICE nach Berlin zu fahren. Nachdem ihr Zug abgesagt wurde und der nächste Verspätung hatte, konnten sie trotzdem noch in den Berliner ICE einsteigen: Vorstand Roland Zitzmann hatte einen Zwischenhalt in Vaihingen für die Gruppe erreicht!

Einer der Höhepunkte des vom Wahlkreisbüro Ingersheim mit dem Bundespresseamt vorbereiteten Programms war der Besuch des Bundestages mit Vortrag im Plenarsaal, Besichtigung der Reichstagskuppel und einem Gespräch mit Harald Leibrecht im Raum der 93 Mitglieder starken FDP-Bundestagsfraktion. Er berichtete von seinen Aufgaben: Im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, das nach 2009 die Arbeit in den Entwicklungsländern gebündelt und neu strukturiert hat, um die Sach- und Personalressourcen effektiver einsetzen zu können. Im Außenministerium ist er beauftragt als Koordinator der Bundesrepublik für transatlantische Beziehungen, v.a. USA.

Dadurch konnte das Außenministerium besichtigt werden, das nur wenigen Besuchern zugänglich ist. Es ist aus ehemaligen Regierungsgebäuden des Dritten Reiches und der DDR zusammengefasst und erweitert worden; behutsam wurden historische Gebäudeteile wie der „Weltsaal“ integriert.

Leibrecht ist auch Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg, der 15  FDP-Abgeordneten im Bundestag. Dadurch wurde der Besuch der Landesvertretung ein weiterer Höhepunkt für die Teilnehmer. Im Reigen der Botschaftsgebäude im Tiergarten, zwischen der Türkei und Österreich, in der Nachbarschaft der „Gedenkstätte zum 20. Juli“, mit badischem Granit von der Straße bis zum Eingangsbereich belegt, liegt das eindrucksvolle moderne Gebäude. Eine Gedenktafel erinnert an den Vorbesitzer des im Kriege zerstörten früheren Hauses: James Simon, ein Mäzen der Berliner Museen, aus dessen Sammlung z.B. die Nofretete stammte.

Herzlich begrüßt und mit Vesper und schwäbischem Wein verwöhnt wurde die Reisegruppe dort von einem gebürtigen Vaihinger: Ulrich Rapp, Leiter für Öffentlichkeitsarbeit, zuständig für Besuchergruppen, gesellschaftliche Veranstaltungen und Vermarktung des Gebäudes. Dazu gehören Vermietung der Räume für kleinere Länder ohne eigene Botschaft, täglicher Mittagstisch, der dem informellen Austausch verschiedener Länder dient, Podiumsdiskussionen und Nachbarschaftstreffen von Botschaftsangehörigen auf neutralem Boden, ca. 900 Veranstaltungen im Jahr. In der überparteilichen Landesvertretung halten alle Gruppen aus Baden-Württemberg ihre Sitzungen ab.

„Wege – Irrwege – Umwege“ heißt die ständige Ausstellung im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt; eine ausführliche, detaillierte Darstellung des langen Prozesses der deutschen Demokratie. Nach dieser interessanten Besichtigung blieb noch etwas Zeit für ein individuelles Abendprogramm: Ein Bier im Nicolai-Viertel, ein Streifzug durch Berlin – Mitte zu „Klärchens Ballsaal“ oder am Kuhdamm zur besten Currywurst der Stadt!

Trotzdem war am nächsten Morgen Frühaufstehen angesagt, weil die Reisegruppe als Statisten beim ZDF-Morgenmagazin angemeldet war. Vincent Klink beim Kochen einer Schulverpflegung, die angesagten Moderatoren und anschließend eine Führung durch die Studios – es wurde wirklich viel geboten!  Auf der langen Heimreise konnten diese vielen Eindrücke, Informationen und Denkanstöße überdacht werden, die Erwartungen waren mehr als erfüllt worden.( Und was schallte den Berlinfahrern entgegen, als sie wieder in Vaihingen waren?: „Ich habe dich im Fernsehen gesehen!“)

 

Dagmar Holzberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg: Frauen in die Kommunalpolitik!

Anlässlich einer Veranstaltungsreihe von Frauenverbänden, Volkshochschule und Frauenbeauftragten des Kreistages brachte die VKZ kürzlich eine umfangreiche Recherche und eine Umfrage unter Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Thema. Das veranlasste den Vorsitzenden des FDP Ortsverbands Vaihingen-Stromberg, Roland Zitzmann, das Thema in einer Vorstandssitzung zu erörtern.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion Friedrich Wahl hatte er Zahlen ermittelt, die die ausgewogene Zusammenarbeit von Frauen und Männern belegt. „Die FDP braucht keine Quotenregelung, nach unserem liberalen Selbstverständnis benötigen wir Frauen und Männer mit Engagement und Kompetenz für die kommunalpolitische Arbeit,“ stellten sie fest.

Immerhin hat die FDP Vaihingen seit den 1990er Jahren bis heute ausgeglichene Wahllisten und seit 2004 durchgängig je 50% weibliche und männliche Gemeinderatsmitglieder. Im Ortsvorstand vertreten 33% Frauen die fast 40% weiblichen Mitglieder des Ortsverbandes. Im Kreisverband und der Kreistagsfraktion sind die Zahlen ähnlich.

Aber wie bekommt frau Lust darauf, sich bei Themen ihrer Ortschaft einzumischen und wie schafft sie den Spagat der vielen Anforderungen zusammen mit Beruf und Familie?

Die anwesenden Gemeinderätinnen berichteten aus ihren eigenen Erfahrungen. Helga Eberle, Richterin in Stuttgart und seit 1989 im Vaihinger Gemeinderat: „Als ich erstmals 1989 in den Gemeinderat der Stadt Vaihingen gewählt wurde, war meine Tochter 3 ½ Jahre alt. Ohne Unterstützung meines Mannes hätte ich die Zeit für dieses Ehrenamt nicht so viele Jahre bis heute aufbringen können.“ Heute ist sie außerdem langjährige Ortsvorsteherin und Kreisrätin.

Dagmar Holzberg, Schulleiterin i.R., wurde 2009 in den Gemeindrat gewählt: „Nachdem meine Kinder größer wurden, begann ich die Vorstandsarbeit in der Familienbildung e.V. – mein Einstieg ins Ehrenamt. Mein Schwerpunkt lag später mehr auf meiner beruflichen Tätigkeit, aber ehrenamtliche Aufgaben ließen mich nicht mehr los und sind mir bis heute sehr wichtig.“ Auch Margit Fox-Rappold, die von 2004 bis 2009 Gemeinderätin der FDP-Fraktion war, hat sich viele Jahre trotz  Familie und Beruf für das Gemeinwohl eingesetzt.

Die liberalen Stadträtinnen machen vor allem jungen Frauen Mut, sich einzubringen: „Jede junge Frau, die sich im Jugendgemeindrat, in ihrem Verein, im Elternbeirat von Kindergarten oder Schule einsetzt, macht positive Erfahrungen. Je nach der Lebens- und Familiensituation kann man diese jederzeit später in der politischer Arbeit einer Partei der Kommune weiterentwickeln.“

Vaihingen, 22.11.2012

Dagmar Holzberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg

FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg: Rundgang durch Vaihingen zu aktuellen Neubauten

Ortsbegehung Vaihingen

Ortsbegehung Vaihingen

Zahlreiche Vaihinger Bürger hatten sich vom leichten Regen nicht abhalten lassen und wurden dafür mit einem interessanten Stadtrundgang des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg belohnt. Vorstand Roland Zitzmann gratulierte Mitglied Eberhard Mozer zum Geburtstag und erinnerte in seiner Begrüßung an die Reihe der Besichtigungen zum Thema „Erneuerbare Energien“ in letzter Zeit, denen jetzt Rundgänge durch die Stadt Vaihingen und ihre Stadtteile folgen sollen. Die Gruppe wurde fachlich begleitet von Bürgermeister Klaus Reitze und Stadtrat Prof. Gustl Lachenmann, beide Bauingenieure. Sie konnten den interessierten Laien die komplizierten Sachverhalte anschaulich nahe bringen.

Man traf sich in der neuen Feuerwache der Gesamtstadt Vaihingen, wo im Lagebesprechungsraum und später in der Fahrzeughalle das schlüssige, dem Einsatzablauf folgende Raumkonzept erläutert wurde. „Eine Stange zum Runterrutschen aus dem ersten Stock brauchen wir nicht mehr, weil alle notwendigen Funktionsräume im Erdgeschoss angelegt sind“, erklärte Stadtkommandant Thomas Korz auf Fragen der Zuhörer. Die Baumaterialien Stahl und Beton seien so gewählt, dass selbst bei einem Brand alle Personen Zeit hätten, das Gebäude zu verlassen. Nachdem noch der beheizte Klinkerfußboden in der riesigen Halle Erstaunen hervorgerufen hat – er hält die Fahrzeuge und das gesamte Inventar auf 8 bis 10 Grad C und sichert so die ständige Betriebsbereitschaft – ging es in das gegenüberliegende Technische Rathaus.

Aus den Fenstern war der Blick gefahrlos frei auf die Baustelle des Bauhofs (1. Bauabschnitt ); mit etwas Vorstellungskraft konnte der Baufortschritt mit den Plänen verglichen werden. Auf kritisches Nachfragen erläuterte Bauherr Bürgermeister  Reitze noch einmal die Notwendigkeit, dieses Bauwerk für 5,5 Mio. € zu errichten: Es waren u. a die desolaten Einrichtungen für Mitarbeiter/innen und Geräte sowie die uneffektive Organisation, die durch dezentrales Arbeiten und Lagern in mehreren Ortsteilen entstanden war. Auch hier war wieder die Leistung der Architekten zu erfahren, die mit ihrer Planung optimierte Arbeitsabläufe und gute Arbeitsbedingungen schaffen.

Im Neubaugebiet „Baresel“ wurde die Gruppe von Architekt Michael Straus erwartet, der für ein Stuttgarter Architekturbüro maßgeblich das Neubaugebiet geplant hat. Nach der Aufgabe des Baresel Betriebshofes war dort durch Felsabtrag und Auffüllungen von bis zu 3,5 m eine ebene Fläche von 180.000 qm entstanden. Nach einigen Planungshürden kam es 2003 zum Satzungsbeschluss für einen städtebaulichen Entwurf und ab 2004 zum Beginn der Vermarktung durch die LBBW. Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser konnten auf unterschiedlich großen Grundstücken mit selbst gewählten Architekten oder Wohnbauunternehmen gebaut werden. So wurde ein durch die geschlossene Lage und bauliche Vielfalt ansprechendes Wohngebiet für ca. 450 Mitbürger geschaffen.

Das umfangreiche Besichtigungsprogramm wurde durch die Baustellenbesichtigung  des entstehenden Kinderhauses in der Franckstraße komplettiert. Bürgermeister Reitze erklärte an Hand von Plänen, wie dies begrenzte Grundstück von den Architekten für ein Kinderhaus mit zwei Ü 3 – und drei U 3 –Gruppen optimal genutzt wurde. Durch überdachte Terrassen und Außentreppen steht noch viel Freigelände zum Spielen zur Verfügung. Die Stadt baut das Haus für 3,5 Mio. €, erweitert damit den Bestand an Krippenplätzen in der Kernstadt erheblich und kann durch gelungene Nutzung von Multifunktionsräumen zusätzlich ein Familienzentrum integrieren. Als Betreiberin wurde die Familienbildung Vaihingen an der Enz e.V. per Gemeinderatsbeschluss gewählt. Wie Stadträtin Dagmar Holzberg ergänzte, war die Entwicklung der Pädagogischen Konzeption eines Familienzentrums die Grundlage für das Raumkonzept der Architekten.

Zum Ausklang ging es in die Ratsstuben, wo der FDP – Fraktionsvorsitzende Stadtrat Friedrich Wahl neben weiteren Gästen den verbraucherschutzpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, MdB Prof. Dr. Erik Schweickert, aus Niefern begrüßen konnte. Da dieser nach wie vor auch ein engagierter Kommunalpolitiker ist, ergaben sich mit den Anwesenden bald lebhafte Diskussionen, die den interessanten Nachmittag gut abrundeten.

14. November 2012
Dagmar Holzberg, FDP Ortsverband, Schriftführerin und Presse