Strohgäu

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Artikel des Ortsverbands

Für die Liberalen in den Bundestag – Stefanie Knecht

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Allgemein | 10. Juli 2017

Stadtrat Peter Zydel live!

Liberal, patent und mit beiden Beinen fest am Boden verankert, so hat sie sich bei Bürgermeister Brenner in Gerlingen am 5.7.2017 vorgestellt.

Bürgermeister Georg Brenner und die FDP-Bundestagskandidatin Stefanie Knecht

Da lacht des Stadtrats Herz, wenn er eine Kandidatin vorstellen darf, die mit ihrer Erfahrung, ihren Leistungen, einer Auslandstätigkeit (Kanada) eine Bilderbuchliberale darstellt und die Interessen der FDP sowie der Bürger im Bund exzellent vertreten wird.

Mutter dreier Töchter, Studium der Politik, Geschichte und Medienwissenschaften, heute Betreiberin einer Ludwigsburger Brauerei und außerdem Immobilienverwalterin – eine Selfmade-Frau, die im Leben ihre Frau steht, mit klaren Vorstellungen, was in unserem Land politisch zu verändern ist…

  • In der Wirtschaft
  • Beim Auf- und Ausbau der Digitalisierung
  • Im Bildungsbereich
  • In punkto Generationengerechtigkeit

Liberale Themen, die nach Jahren von Groko und gegenseitigen Blockaden verschlafen wurden und nun mit Nachdruck anzugehen sind.Politisch gestählt und Stellvertreterin im FDP-Kreisverband Ludwigsburg, aber immer mit Bodenhaftung, engagiert, tatkräftig und initiativ, das ist Stefanie Knecht …

… und ihr Credo: den Menschen nichts vorschreiben, sondern selbst entscheiden lassen!

3 Töchter, das fordert, Kreisverbandsarbeit ebenfalls – und trotzdem engagierte sie sich darüber hinaus in verschiedenen Ehrenämtern, die allesamt den Horizont für das wirkliche Leben geweitet und Erkenntnisse plus Einsichten mitgeprägt haben.

  • Viele Jahre als Schöffin am Landgericht Stuttgart aktiv
  • Im Vorstand des Ludwigsburger Citymarketingvereins und heute im Beirat der Innenstadt-Offensive
  • Mitglied im Freundeskreis Asyl
  • Elternbeiratsvorsitzende des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg

Mangelndes Engagement kann man der Alleinerziehenden wirklich nicht vorwerfen. Aus diesem Holz geschnitzte Liberale gehören als unsere Volksvertreter in den Bundestag. Meine Stimme ist ihr sicher, und ich würde mich freuen, wenn diese Leistungsträgerin auch von Ihnen unterstützt würde. Und bitte nicht vergessen: Wählen ist eine demokratische Tugend und Pflicht. Gehen Sie zur Wahl!

Mit liberalem Gruß und eine schöne Urlaubszeit wünschend

Ihr Peter Zydel

FDP-Bundestagskandidatin Stefanie Knecht besucht Schwieberdingen und trifft BM Lauxmann

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Allgemein | 4. Juli 2017

v.l. Hugo Matz, Stefanie Knecht, Bürgermeister Nico Lauxmann, Georg Henke

Am 22.06.2017 hat die FDP-Bundestagskandidatin Frau Stefanie Knecht Schwieberdingen besucht und sich von BM Lauxmann die Sorgen und Nöte aber auch die Stärken und die zukünftige Entwicklung der Gemeinde erläutern lassen. Stefanie Knecht wurde begleitet von Herrn Hugo Matz und Herrn Georg Henke vom AK Schwieberdingen der FDP.

Zu Beginn gab Herr BM Lauxmann einen Überblick über die Gemeinde:

Schwieberdingen ist immer noch eine Gemeinde mit einem guten Gewerbesteueraufkommen von ca. 6 Mio. EUR im Jahr aber die Spitzenzeiten mit über 12 Mio. EUR im Jahr sind vorbei und dürften auch nicht wieder zurückkommen. Schwieberdingen hat in den nächsten Jahren viele Aufgaben die die Rücklagen aufbrauchen werden und Kredite notwendig machen:

• die Sanierung der Stuttgarter Straße, die im August beginnen wird und sich über 2Jahre hinzieht,

• die Erweiterung der Sekundarstufe I, die Stufe II ist ja von Hemmingen abgelehnt worden,

• die Einführung des schnellen Internets mit Glasfaserkabeln,

um nur die Wichtigsten zu nennen.

 

Ergänzender Hinweis: Frau Knecht wird am 17.07.2017 ab 11:30 Uhr beim Mittagstisch des Musikvereins Schwieberdingen wieder nach Schwieberdingen kommen. Wir bitten alle Bürger auch dabei zu sein und Sie mit vielen Fragen zu „bombardieren“.

Stefanie Knecht beim Ditzinger OB Makurath

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Allgemein | 29. Juni 2017

v.l.: Bürgermeister Makurath, Stefanie Knecht, Viola Noack, Dr. Henning Wagner

v.l.: Bürgermeister Makurath, Stefanie Knecht, Viola Noack, Dr. Henning Wagner

FDP-Bundestagskandidatin Stefanie Knecht traf sich mit OB Michael Makurath zu einem Informationsgespräch über für Ditzingen wichtige Themen, wie den Verkehr, die Wohnsituation, auch vor dem Hintergrund der Flüchtlingsunterbringung, und Bildung.

An dem offen und freundlich geführten Gespräch nahmen Pressesprecher Guido Braun und von der FDP die Ortsvorsitzende Viola Noack und Henning Wagner teil. Einig war sich die Runde, dass die Bürokratie Hoch- und Tiefbauvorhaben mittlerweile unnötig langwierig und teuer macht und auch andere Bereiche der Politik und der Wirtschaft durch im Einzelfall begründbare, aber in der Summe schädliche, umständliche Regeln beeinträchtigt. Stefanie Knecht hob hervor, dass die Freien Demokraten Zukunftsthemen voranbringen wollen wie chancengerechte Bildung, Digitalisierung, ein vernünftiges Einwanderungsgesetz sowie die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen. Es gelte, die Chancen zu sehen und mit Zuversicht die Herausforderungen anzugehen.

Stefanie Knecht in Hemmingen bei Bürgermeister Schäfer

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Allgemein | 22. Juni 2017

Auch Routinebesuche müssen nicht langweilig sein. Und so war es, als die FDP-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Ludwigsburg im schönen Hemminger Rathaus von Bürgermeister Thomas Schäfer empfangen wurde. Im Beisein von Barbara von Rotberg, FDP Gemeinderätin in Hemmingen, und Viola Noack, FDP Stadträtin in Korntal-Münchingen und Vorsitzende des FDP Ortsverbands Strohgäu, wurde es ein lebhaftes, interessantes Gespräch, in dem nicht nur die Finanzen und ihre Zukunft für Gemeinden wie Hemmingen eine Rolle spielten, sondern auch die Themen Bildung (ab Kleinkindalter) und Flüchtlinge (vor allem deren „Anschluss“-Unterbringung). Auch dabei geht es leider immer wieder um die Frage der Finanzierung. Stefanie Knecht machte ihre Position deutlich, bei der es darum geht, mehr Mittel vom Bund auch direkt an die Gemeinden weiterzuleiten. Erste Schritte in dieser Richtung sind mit der teilweisen Aufhebung des Kooperationsverbots aktuell getan. Da die Aufgaben der Gemeinden aber zunehmen, muss an dieser Stelle weiter gemacht werden. Zu diesem Thema gehört auch die Aufteilung der Steuereinnahmen (vor allem Einkommenssteuer) zwischen Bund, Länder und Gemeinden.

Das ideologiegetriebene Debakel in der Bildungspolitik, das inzwischen ja auch in Baden-Württemberg angekommen ist, wurde in Nordrhein-Westfalen von den Wählern mehrheitlich abgelehnt. Das Drama besteht aber darin, dass ganze Jahrgänge von Schülern an Experimenten teilnehmen mussten und noch müssen. Das ist sicher noch schlimmer als die verursachten Kosten …

Es war eine intensive Diskussion, in der Bürgermeister Schäfer die heutigen, vor allem aber die zu erwartenden, zukünftigen Probleme und Aufgaben für Hemmingen (was auch für andere Gemeinden gilt)sehr klar darstellte. Mit Stefanie Knecht und den andern anwesenden FDP-lern fand er dabei ein hohes Maß an Übereinstimmung. Stefanie Knecht betonte die Notwendigkeit, die Themen, die den Gemeinden vor Ort auf den Nägeln brennen, mehr als bisher nach Berlin zu tragen und den Abgeordneten und der Regierung immer und jederzeit klar zu machen, was „unten“ ankommt.

V.l.n.r.: Barbara von Rotberg (FDP-Geminderätin in Hemmingen), Stefanie Knecht, Viola Noack (Vorsitzende des FDP-Ortsverband Strohgäu), Bürgermeister Thomas Schäfer

V.l.n.r.: Barbara von Rotberg (FDP-Geminderätin in Hemmingen), Stefanie Knecht, Viola Noack (Vorsitzende des FDP-Ortsverband Strohgäu), Bürgermeister Thomas Schäfer

Michael Theurer MdEP kommt nach Gerlingen!

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Allgemein | 4. Oktober 2015

Michael Theurer MdEP

Michael Theurer MdEP

Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokraten, musste leider seinen für den 8. 10. 2015 in Gerlingen geplanten Besuch absagen. Doch die Veranstaltung wird stattfinden. Michael Theurer, MdEP, Vorsitzender der FDP Baden-Württemberg wird den Termin übernehmen.

8. 10. 2015, 17.00 Uhr
Waldrestaurant Schillerhöhe
Finkenweg 2
70839 Gerlingen

Es würde uns sehr freuen, Sie an diesem Nachmittag persönlich begrüßen zu dürfen.

Freiheit, Fairness, Mittelstand – Das braucht unser Europa! Einladung zur Veranstaltung mit Michael Theurer MdEP nach Gerlingen

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Allgemein | 17. Mai 2014

kampagne

Der Ortsverband Strohgäu lädt herzlich ein zur Veranstaltung zum Thema

Freiheit, Fairness, Mittelstand – Das braucht unser Europa!

mit Michael TheurerMitglied des europäischen Parlaments

Die Veranstaltung findet am 23. Mai 2014 um 20.00 Uhr im Hotel Bonjour Gerlingen, Weilimdorfer Str. 70 statt.

Michael Theurer zur Europawahl

Michael Theurer zur Europawahl

FDP Gerlingen stellt Liste zur Gemeinderatswahl auf

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Allgemein | 21. März 2014

v. l.: Alexander Schopf, Susanne Carolin Hörr, Peter Zydel

v. l.: Alexander Schopf, Susanne-Carolin Hörr, Peter Zydel

Für Dienstag, 11. März 2014 hatte die FDP Gerlingen zur Wahlversammlung eingeladen, um die Gemeinderatskandidaten zu wählen. Zahlreiche Parteimitglieder waren zur Sitzung gekommen. Unter der bewährten Wahlleitung des Alt-Stadtrats Gerhard Lederer wurde in geheimer Wahl über die Liste abgestimmt.

Auf Platz 1 wurde Susanne-Carolin Hörr gewählt, gefolgt von Stadtrat Peter Zydel und Alexander Schopf (Spitzenkandidat zur Kreistagswahl). Auf den weiteren Plätzen kandidieren: Doris Frank-Lederer, Michael Ungerer, Evmarie Bartolitius, Dr. Michael Bojadiew, Martina Merchant geb. Gruber, Ina von Cube, Thomas Schimek, Romana Weislogel, Eiko Schnaitmann, Sebastian Bartolitius, Sibylle Ungerer, Timo Klinger, Roland Stegmaier, Dr. Peter Heinz Egelhaaf, Paul Stuhlmüller, Claudia Weng, Horst E. Reichl, Dr. Hans Ulrich Gruber und Dr. jur. Georg Holch. Alle Kandidaten wurden mit eindeutiger Mehrheit gewählt.

„Damit können wir eine Kandidaten-Liste vorstellen, die auf allen Plätzen mit engagierten Persönlichkeiten, aus verschiedensten Interessensbereichen, besetzt ist. Einige jüngere Kandidaten konnten gewonnen werden, die nach vorne rücken und den Generationenwechsel deutlich machen.“

Evmarie Bartolitius, die Sprecherin der Gerlinger Ortsgruppe im Ortsverband Strohgäu, bedankte sich mit diesen Worten bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und wünschte mit einem kurzen Themenüberblick ein erfolgreiches Miteinander in den kommenden Wochen.

Listenplatz Nachname Vorname
1 Hörr Susanne-Carolin
2 Zydel Peter
3 Schopf Alexander
4 Frank-Lederer Doris
5 Ungerer Michael
6 Bartolitius Evmarie
7 Dr. Bojadiew Michael
8 Merchant Martina
9 von Cube Ina 
10 Schimek Thomas
11 Weislogel Romana
12 Schnaitmann Eiko
13 Bartolitius Sebastian
14 Ungerer Sibylle
15 Klinger Timo
16 Stegmaier  Roland
17 Dr. Egelhaaf Peter Heinz
18 Stuhlmüller Paul
19 Weng Claudia
20 Reichl Horst E.
21 Dr. Gruber Hans Ulrich
22 Dr. jur. Holch Georg

FDP Strohgäu beim Landesparteitag

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Allgemein | 16. Januar 2014

Beim Landesparteitag der FDP Baden Württemberg am 5. Januar in der Liederhalle war der Kreis Ludwigsburg mit 21 Delegierten vertreten, davon allein 5 aus dem Strohgäu, s. Foto. Es war ein fleißiger Parteitag mit intensiver Antragsberatung. Dabei konnte sich u.a. unser Antrag auf Wahl des Spitzenpersonals im Land (Vorsitz bzw. Spitzenkandidat/in) durch die Mitglieder mit großer Mehrheit durchsetzen. Auch unser Antrag auf Anpassung der Minijob-Grenze von 450 € auch bei BAföG-Empfängern wurde angenommen. Natürlich ist es für die FDP eine bedauerliche Tatsache, dass sie in Berlin nicht mehr mitgestalten kann. Das bedeutet aber kein Aufgeben. Man konnte auf dem Landesparteitag spüren, wie sich der Aufbruchwille Bahn machte.

FDP Strohgäu beim Parteitag

FDP Strohgäu beim Parteitag

V.l.n.r.: Hugo Matz (Schwieberdingen), Bernhard v. Rotberg (Hemmingen), Viola Noack (Korntal-Münchingen), Michael Theurer (Landesvorsitzender), Horst Reichl (Gerlingen), Bärbel Wagner (Ditzingen), Alexander Schopf (Gerlingen)

Bundesminister Dirk Niebel kommt zum Gerlinger Straßenfest!

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Allgemein | 27. August 2013

Bundesminister Dirk Niebel MdBAm Samstag, den 7. September 2013, wird Dirk Niebel MdB, Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Spitzenkandidat der FDP Baden-Württemberg, Gerlingen besuchen. Ab 18.30 Uhr finden sie ihre FDP Gerlingen in der Kirchstraße auf dem Parkplatz der Apotheke am Informationsstand.

Dirk Niebel freut sich auf viele Gespräche mit interessierten Bürgern. Und wir freuen uns auf ihren Besuch. Schauen sie vorbei!

Ihre FDP Strohgäu
Ortsgruppe Gerlingen

Energiewende und bezahlbare Strompreise – die Quadratur des Kreises?

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Allgemein | 6. Juli 2013

Judith Skudelny MdB: „Die Energiewende ist machbar, aber zuerst muss man sich Gedanken über Stromspeicher und Stromtrassen machen, erst dann darf es zu einem weiteren Zubau von erneuerbaren Energien kommen.“

Von Alexander Schopf | Stv. Ortsvorsitzender

Bei der Veranstaltung des FDP Ortsverbands Strohgäu konnten die Vorsitzende des Ortsverbands Strohgäu Viola Noack und die Vorsitzende des AK Gerlingen Evmarie Bartolitius am 4. Juli 2013 im Restaurant Krone in Gerlingen vor zahlreichen Gästen die Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny begrüßen. Skudelny ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, seit Anfang des Jahres zudem im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags.

Judith Skudelny begann mit der historischen Entwicklung der Energiewende: Förderung erneuerbarer Energien seit 1991, das 1000-Dächer-Programm, dann das 100.000-Dächer-Programm, das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in 2001, mit dem ein vom Staat festgelegter Betrag für jede eingespeiste kWh Strom vergütet wird. Dann halbierte sich der Preis für Solarzellen zwischen 2006 und 2008, da die chinesischen Solarunternehmen es derweil verstanden, billiger zu produzieren, als die deutschen Anbieter. Die Gewinnmargen für die Betreiber von Photovoltaikanlagen stiegen dadurch enorm an, weshalb ein gewaltiger Zubau erfolgte. Um den Strom auch weiterhin für die Verbraucher bezahlbar zu machen, musste es zu einer Kürzung der Einspeisevergütung kommen, was zu einem großen Aufschrei in Deutschland führte. Als Reaktion darauf senkten die chinesischen Solarunternehmen erneut die Preise und der Zubau stieg um ein Vielfaches. Es zeigte sich, dass man mit politisch festgelegten Preisen ein vernünftiges Maß im Ausbau der erneuerbaren Energien nicht geregelt bekommt. Aus diesem Grunde kam der „atmende Deckel“ der Bundesregierung: Starker Ausbau = geringere Einspeisevergütung, schwacher Ausbau = höhere Einspeisevergütung.

Was die damalige rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder und dem grünen Umweltminister Jürgen Trittin, die für die ganzen Geburtsfehler der Energiewende verantwortlich sind, aber nicht bedacht hatten, ist, dass Strom nicht nur produziert, sondern auch gleichzeitig verbraucht werden muss. „Die Energiewende ist machbar, aber zuerst muss man sich doch Gedanken über Stromspeicher und Stromtrassen machen!“, so Skudelny weiter. Den Strom nur zu produzieren, ihn aber nicht zu den Verbrauchern zu bringen, scheint Rot-Grün bei der „Planung“ in Kauf genommen zu haben. Windkraftanlagen werden heute in Norddeutschland aufgebaut, produzieren aber oftmals nie Strom, da es dort gar keine Abnehmer gibt und die Stromtrassen fehlen. Und wenn die Trassen fehlen, dann kann natürlich auch kein Strom abgenommen werden. Wir zahlen also für Windstrom Geld, vollkommen unabhängig davon, wieviel Strom produziert wird. Windstrom muss immer bezahlt werden, auch wenn er nicht abgenommen wird

Die Energiewende ist nur auf europäischer Ebene zu bewältigen, nicht auf nationaler, wie Rot-Grün den Bürgern einst weiszumachen versuchte. Einen weiteren nationalen Alleingang wird es nur mit der FDP nicht geben. Polen und Tschechien etwa wollen unseren Strom nicht mehr, da Deutschland einst ein stabiles Netz hatte und die erneuerbaren Energien das Netz instabil machen und die polnischen und tschechischen Netze nicht damit zurechtkommen. Deutschland manövriert hier in eine Außenseiterposition, nicht in eine Vorreiterrolle. Die Grünen sagen: „Egal wer´s zahlt, wir machen weiter und noch schneller. Ausnahmen für die Industrie gibt´s keine. Und die Einspeisevergütung erhöhen wir, bis Windkraftanlagen profitabel arbeiten können, auch wenn sie keinen Sinn machen.“ Die SPD will günstigen Strom für die Verbraucher und einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien. Die SPD hat damit eines nicht, einen stimmigen Plan, denn beides geht nicht. Die FDP fordert, dass die Planung vom Bund ausgeht, d. h. Trassenplanung durch Bund, Detailplanung natürlich vor Ort.

„Warum ist bezahlbarer Strom wichtig?“, fragte Skudelny. „5 Euro mehr pro Haushalt im Monat“ mögen dem einen oder anderen egal sein, aber 70 % des Stromverbrauchs erfolgt in energieintensiven Unternehmen, an denen 850.000 Arbeitsplätze hängen. 6 Cent kostet die Kilowattstunde Strom in den USA, 14 in Deutschland für Industriestrom. Es liegt auf der Hand, dass die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft zurückgeht. Die Reinvestitionen der Industrie in die Anlagen sind gering in Deutschland. Wenn man wissen will, wie ein Land ohne Industrie aussieht, dann blicke man nach Großbritannien. Die Briten haben die Wirtschaftskrise noch nicht überstanden, da der Motor Industrie dort fehlt. Deutschland kam ganz anders aus der Krise. Dank Industrie. Auch passen CO2-Zertifikatehandel und Energiewende wenig zusammen. Produzieren wir in Deutschland weniger CO2, produziert ein anderer mehr.

„Daher Fuß vom Gas bei der Energiewende, zuerst mehr Geld in die Energieforschung und den Ausbau der Netze und vor allem eine europäische Lösung, denn nur so kommen Energiewende und bezahlbarer Strom zusammen.“, schloss Judith Skudelny.

 

Grün-Rot fordert den Einheitslehrer und damit Gleichmacherei auf niedrigem Niveau. Grün-rot will Durchschnitt, aber keine Spitze. Gleichheit bedeutet aber noch lange nicht, dass etwas gerecht ist. Der Einheitslehrer ist es nicht.

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Allgemein | 27. April 2013

Alexander SchopfDen von der grün-roten Landesregierung geforderten Einheitslehrer und die einhergehende Einebnung des Schulwesens im Land lehnt die FDP entschieden ab. Vielmehr muss sich die Lehrerausbildung weiterhin nach der Vielfalt der Schularten und der Vielfalt der Schüler richten. Genau diese Vielfalt stellt die Basis des Erfolgs des baden-württembergischen Schulsystems dar. Es kann kein Zufall sein, dass Bundesländer mit gegliedertem Schulsystem auch bessere Schüler hervorbringen. Baden-Württemberg ist in der Spitzengruppe vorn dabei. Grün-rot scheint aus rein ideologischen Beweggründen zu handeln. Um unsere Kinder, unsere Zukunft, geht es nicht.

„Grün-rot will Gleichheit. Gleichheit bedeutet aber noch lange nicht, dass etwas gerecht ist. Kinder wollen Leistung bringen, grün-rot will ihnen diese Bereitschaft aberziehen. Grün-rot will Durchschnitt, aber keine Spitze. Oder warum sonst redet die grün-rote Landesregierung die Ausbildung der Gymnasiallehrer schlecht? Oder geht es doch nur darum, die Besoldung der Gymnasiallehrer abzusenken?“, so der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbands Strohgäu, Alexander Schopf.

Die FDP setzt sich zudem dafür ein:
  • das Lehramts-Staatsexamen zu erhalten und die Staatsexamensstudiengänge in die gestufte Studienstruktur von Bachelor und Master zu integrieren. Das Staatsexamen als Abschluss der Lehramtsstudiengänge liegt gleichermaßen im Interesse der Prüflinge wie der Qualitätssicherung.
  • dass die Lehrerausbildung, sowohl fachwissenschaftlich als auch in den Bereichen Pädagogik, Didaktik und Methodik, Psychologie sowie Medienkompetenz fundiert ist.
  • ein stärkeres Gewicht auf die Vorbereitung auf den Lehrerberuf zu legen.
  • Entlassungen von Lehrern und Referendaren für die Zeit der Sommerferien abzuschaffen, damit der Lehrerberuf wieder interessanter wird. Hier muss das Land als Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden.

„Grün-rot überdeckt mit der Debatte um den Einheitslehrer die eigene Unfähigkeit, bestehende Probleme zu lösen. Grün-rot muss sich an die vor der Wahl propagierte neue Politik des Gehörtwerdens erinnern. Hören sie auf die Bürger und legen sie ihre ideologischen Scheuklappen ab. Das von ihnen verursachte Chaos haben unsere Kinder nicht verdient“, so Schopf weiter.

Patrick Meinhardt MdB zu Gast beim 30. Heringsessen in Hemmingen

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Allgemein | 16. Februar 2013

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(Hemmingen) Auch zum 30. Jubiläum des traditionellen Heringsessens am Aschermittwoch konnte der ehemalige Hemminger Gemeinderat Rolf Hack eine große Zahl interessierter Gäste begrüßen, darunter Bürgermeister Thomas Schäfer (Hemmingen) und den Bürgermeister von Ingersheim, Volker Godel und zuallererst den Referenten des Abends, den Vorsitzenden des Arbeitskreises Innovation, Gesellschaft und Kultur und bildungspolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion, Patrick Meinhardt MdB.

Meinhardt stellte seinen Vortrag unter das Thema Bildungspolitik, bundes-, aber auch landesweit. Gerade im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen im Bildungsbereich in Baden-Württemberg müsse die Opposition im Land achtsam sein. Wer glaube, die grün-rote Landesregierung wolle mit der Gemeinschaftsschule nur eine weitere Schulart hinzufügen, liege falsch. Es sei in der Debatte zum Thema im Landtag deutlich erkennbar geworden, dass die Koalition das Ende des Gymnasiums in der derzeitigen Form anstrebe. Es sei an der Opposition und zuallererst an den Liberalen, die Menschen im Land auf diesen Umstand hinzuweisen.

Meinhardt warnte weiter vor der Gefahr, die diese Bildungspolitik mit sich bringe. Baden-Württemberg habe über Jahrzehnte einen Spitzenplatz bundesweit mit seiner Bildungspolitik inne gehabt. Die derzeitige Regierung tue alles dafür, dass dies sich in den nächsten Jahren ändere, eine fallende Tendenz sei bereits erkennbar. „Die Regierung legt die Axt an unser Schulsystem“, rief Meinhardt den Gästen zu. Auf kommunaler Ebene solle sich deshalb auch Widerstand formieren. Es benötige jeden Einzelnen, um der desaströsen Entwicklung Einhalt zu gebieten.

Meinhardt überraschte das Publikum jedoch auch mit schockierenden Zahlen. So habe eine Studie zu Tage gebracht, dass in Deutschland 7,5 Millionen funktionale Analphabeten lebten, darunter gar eine Million Abiturienten. Dies sei eine erschreckende Zahl, gerade auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel. Solides Lesen und Schreiben sei eine Grundvoraussetzung für jeden Bürger und daher sei dieser Zustand keinesfalls tolerierbar. Hier seien alle Teile der Gesellschaft gefordert, diesem kritischen Zustand zu begegnen. Vor allem das berufliche Schulsystem dürfe keinen Schaden nehmen, schließlich sei es das Rückgrat des Baden-Württembergischen Schulsystems und eines der am meisten geschätzten Systeme weltweit.

Zuletzt zog Meinhardt Sachsen als Musterbeispiel für eine gelungene Bildungspolitik heran. Unscheinbar von allen großen Diskussionen um Bildung in den führenden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern und den Schlusslichtern Bremen und Mecklenburg-Vorpommern, habe Sachsen sich als Bildungsstandort etabliert. Sachsen habe nicht nur geschaut, was andere Länder besser machten, sondern ebenfalls Ideen entwickelt, wie man deren hohe Standards noch weiter verbessern könnte. Im Ergebnis sei Sachsen über die Jahre nun in die Spitzengruppe der Bundesländer aufgerückt. Dazu habe auch die von den Liberalen mitregierte Koalition beigetragen. Alle Länder sollten sich an Sachsen ein Beispiel nehmen.

Abschließend sagte Meinhardt, dass die Bürger sich auch weiter auf die FDP in der Bundesregierung verlassen können, so zeige die Arbeit viele Erfolge. Es gelte nun, diese Leistungen deutlicher sichtbar in der Öffentlichkeit darzustellen.

Nach anschließender umfangreicher Diskussion dankte die Vorsitzende des Ortsverbands, Viola Noack, dem Referenten sehr herzlich für seine Ausführungen und lobte vor allem seine Sachlichkeit und Sachkompetenz.

Michael Ungerer

Pressesprecher

70. Geburtstag von Dr. Wolfgang Weng – „Personifiziertes Stadtmarketing“

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Allgemein | 9. Januar 2013

(v.l.) Dirk Niebel, Dr. Wolfgang Weng, Claudia Weng und Rainer Brüderle

(Gerlingen) Der diesjährige Neujahrsempfang der FDP Ludwigsburg am 6.1.2013 wurde gemeinsam mit den Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des liberalen Ehrenvorsitzenden Dr. Wolfgang Weng und prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft in der Gerlinger Jahnhalle begangen. Georg Brenner, Bürgermeister aus Gerlingen, würdigte in seinem Grußwort Dr. Weng als das „personifizierte Stadtmarketing“, da der Politiker bei all seinen Aktivitäten stets darauf geachtet habe, seinen Namen mit dem Heimatort zu verknüpfen. Ein Beweisstück liegt in Form einer Stimmkarte des Deutschen Bundestages im Gerlinger Stadtmuseum. Sowohl in der Kommunalpolitik, wie auch als Bundes- und Landtagsabgeordneter prägte der promovierte Apotheker die Politik der 80er und 90er Jahre entscheidend mit. „Wir Liberale entziehen uns nicht der Verantwortung, wenn wir gebraucht werden.“, so Dr. Weng in seiner Begrüßungsrede an die prominent besetzte Festgesellschaft, in der sich sein bemerkenswerter Lebenslauf widerspiegelt.

Als Hauptredner durften die Liberalen Rainer Brüderle begrüßen, der mit seinem mitreißenden Plädoyer für den Wert der Europäischen Union die Gäste begeisterte: „Europa bedeutet Einheit in Vielfalt, zusammengehalten durch einen stabilen ordnungspolitischen Rahmen.“ Der FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende kritisierte, dass Deutschland durch den Bruch des Stabilitätspaktes 2003, unter der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung, für die aktuelle Instabilität innerhalb der EU mitverantwortlich sei: „Die Spielregeln müssen eingehalten werden, sonst geht das Vertrauen der Europäischen Partner ineinander verloren.“Mit Sorge nehme Brüderle eine europaskeptische Stimmung in Ländern, wie Frankreich, Italien oder Großbritannien wahr. Die Liberalen würden auch künftig ihren Beitrag für ein starkes Europa leisten.

 

Prominente Gäste: Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Hermann Otto Solms mit Bundestagskandidat Christian Meyer (WK Neckar-Zaber)

Für das Rahmenprogramm sorgte die Jugendmusikschule Gerlingen. Grußworte hielten Dirk Niebel MdB, der Dr. Weng „Verlässlichkeit als Geschäftsgrundlage“ attestierte. Der Vorsitzende des FDP Bezirksverbandes Hartfrid Wolff MdB charakterisierte den Ehrenvorsitzenden seines Verbandes als einen „Mann, der die Klarheit und Offenheit liebt“ und lobte dessen Fähigkeiten als klugen Strategen. Auch Kai Buschmann, Vorsitzender der FDP-Regionalratsfraktion, beschrieb seinen Vorstandskollegen als einen Politiker, „der die Dinge zu Ende denkt und sich nicht mit oberflächlichen Angeboten zufrieden gibt“. Die Christdemokraten Steffen Bilger MdB und EU-Kommissar Günther Oettinger appellierten an den Kampfeswillen der Liberalen sich aus dem Umfragetief zu befreien. „Deutschland braucht die FDP“, so Oettinger, der aus einem liberalen Elternhaus stammt und in seiner Jugend noch Plakate für die Freien Demokraten geklebt hat. Weitere Grußworte hielten Viola Noack, als gastgebende Ortsvorsitzende, Irene Ritter für den Verband Liberaler Männer (LiMiD) und Roland Kohn von der Vereinigung ehemaliger MdB und MdEP.

Rouven Süpfle
Kreispressesprecher

Bundestagskandidat Christan Meyer ist neuer Stellvertretender Kreisvorsitzender

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Allgemein | 1. Dezember 2012

v.l.: Christian Meyer, Lina Wagner, Alexander Schopf, Rouven Süpfle, Paul Stuhlmüller und Dr. Rainer Kurr

Bei der Mitgliederversammlung des FDP Kreisverbands Ludwigsburg standen am Freitag, den 30. November 2012 Nachwahlen an, bei denen Bundestagskandidat Christian Meyer (Wahlkreis Neckar-Zaber) zum Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt wurde. Der Kraftwerksbauer kritisierte in seiner Bewerbungsrede insbesondere die Finanzpolitik der Bundesregierung. „Die Politik darf den Banken nicht die Macht geben, sie als systemrelevant zu bezeichnen.“, so Meyer. Banken seien nicht unentbehrlicher für das System, wie Wasserwerke oder Handwerksbetriebe auch, führte der zweifache Familienvater seine Argumentation weiter aus. Eine weitere Personaländerung gab es auf dem Posten des Kreisschatzmeisters, den ab sofort Dr. Rainer Kurr als Nachfolger von Fortunato A. Bergamotto übernimmt. Das Amt des Kreispressesprechers wird künftig Rouven Süpfle bekleiden, der dem langjährigen Pressesprecher Alexander Schopf nachfolgt, der sich auf seine Promotion konzentrieren wird. Für den 26-jährigen Realschullehramtsstudenten, der zuvor Beisitzer für die Jungen Liberalen war, rückt Lina Wagner, als Vertretung des politischen Nachwuchses, in den Vorstand auf. Der Kreisverband ist seinen langjährigen Vorstandsmitgliedern in großer Dankbarkeit für die geleistete Arbeit verbunden und wünscht ihnen weitere erfolgreiche Jahre bei den Liberalen.

Neben den Nachwahlen standen an diesem Abend ein Vortrag von Johannes Schmalzl, dem Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Stuttgart und die programmatische Antragsberatung auf der Tagesordnung. Unter der Überschrift „Die Lust und Last Regierungspräsident zu sein“, berichtete Schmalzl von den Aufgaben, die er und sein Team im Regierungsbezirk übernehmen. „Die Forderung der Politik, Regierungsbezirke einzusparen, ist mir zu einfach.“, erklärte der dreifache Familienvater. Seine Behörde übernehme viele wichtige Funktionen, welche die Landesebene nicht übernehmen kann oder will. Dazu gehörten Aufgaben, wie die Marktüberwachung zur Produktsicherheit, Kampfmittelbeseitigung, aber auch die Evakuierung der Bevölkerung im Katastrophenfall, Durchsetzung des Naturschutzes oder eine Erfinderberatungsstelle. Durch diese Aufgabenvielfalt ist es kein Wunder, dass Schmalzls Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ca. 120 verschiedenen Berufsfeldern kommen. Nicht zuletzt diese Abwechslung bedingt für den Verwaltungsjuristen die Lust an seinem Beruf.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt, wurde Paul Stuhlmüller aus Gerlingen. Dieser ist seit 1973 als Schatzmeister des FDP Ortsverbands Strohgäu aktiv.

Abwechslungsreich verlief auch die programmatische Debatte. Im ersten Antrag beschloss die Kreismitgliederversammlung ein Papier mit der Aufforderung an den Landesvorstand, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Urwahlen zur Wahl der Spitzenkandidaten zu Bundes- und Landtagswahlen zu klären. Aus Sicht des Kreisverbandes sind Urwahlen anzustreben, um den internen Wettbewerb zu verbessern. Sollten die rechtlichen Fragen positiv geklärt werden können, so muss sich ein künftiger Landesparteitag mit dem Thema beschäftigen. Diskutiert wurde außerdem ein Antrag des Ortsvorsitzenden Tufan Tok aus Marbach/Bottwartal zum Kommunalwahlrecht für Migranten aus einem Staat, der nicht der Europäischen Union angehört.

 

Rouven Süpfle

Kreispressesprecher

 

Nachlese zum Skatturnier der Hemminger FDP

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Allgemein | 27. November 2012

30. Jubiläumsskat der FDP Hemmingen

30. Jubiläumsskat der FDP Hemmingen

Nicht weniger 27 Herren (leider keine Damen) „kämften“ im Jugendzimmer des GSV Clubhauses um den Sieg im Skatturnier der Hemminger FDP. Es war das 30. seiner Art , kann also schon als eine Hemminger Tradition gelten. Bei so viel Zuspruch macht es auch Freude, dies hochzuhalten. Dank der Vorbereitung durch den vormaligen Gemeinderat Rolf Hack und durch Christa Höfig, die die Durchführung wie schon so oft reibungslos erledigte, war es eine gelungene Veranstaltung, die wir hoffentlich noch viele Jahre erleben dürfen.

Den ersten Platz belegte Gerhard Lederer aus Gerlingen mit 3126 Punkten. Dass damit ein früherer FDP-Gemeinderat gewann, war wirklich nur seinem erfolgreichen Spiel zu verdanken! Zweiter wurde Kurt Idler aus Asperg mit 2977 Punkten, Dritter Johannes Jaenisch aus Renningen mit 2827 Punkten. Als Preise wurden ihnen Körbe mit allerlei Köstlichkeiten überreicht.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Johannes Jaenisch, Rolf Hack, Gerhard Lederer, Barbara v. Rotberg, Kurt Idler, Klaus Sattler, Siegfried Ludwig.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Johannes Jaenisch, Rolf Hack, Gerhard Lederer, Barbara v. Rotberg, Kurt Idler, Klaus Sattler, Siegfried Ludwig.

Darüber hinaus wurden zwei Berlin-Reisen ausgelobt. Aus Anlass des runden Jubiläums des Skatturniers ging eine dieser Reisen als Preis für die häufigste Teilnahme an den Hemminger Siegfried Ludwig. Den in dieser „Wertung“ nächstplazierten Volker Heinz aus Möglingen und Dieter Schultheiß aus Stuttgart können wir außer unserem Dank nur wünschen, dass sie dem Skatturnier weiter treu bleiben und dass ihnen beim nächsten Mal Fortuna die Hand etwas fester hält.

Die zweite Berlinreise wurde unter allen Teilnehmern ausgelost. Als Gemeinderätin Barbara von Rotberg das Los gezogen hatte, war die Freude beim Gewinner Klaus Sattler groß. Dass damit zwei  Hemminger in die Hauptstadt reisen dürfen, hat uns besonders gefreut.

Bernhard v. Rotberg

Christian Lindner MdL: „Das ist meine FDP!“

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Allgemein | 19. November 2012

Die FDP Gerlingen wird 40 Jahre – Der FDP Ortsverband Strohgäu 39 Jahre – Der Jahrgang 1942 feiert 70 Jahre

Christian Lindner MdL

Christian Lindner MdL

(Gerlingen) Beim großen Empfang im bis auf den letzten Platz besetzten Ratssaal des Gerlinger Rathauses konnten die Liberalen am 15. November 2012 zahlreiche Freunde jeglicher politischer Färbung begrüßen. Georg Brenner, der Bürgermeister der Stadt Gerlingen, begrüßte als Hausherr die Gäste, allen voran die vier Jubilare Gerhard Lederer, Paul Stuhlmüller, Dr. Wolfgang Weng und Peter Zydel und übergab an den Hauptredner des Abends, Christian Lindner MdL, den Landesvorsitzenden der FDP Nordrhein-Westfalen und ehemaligen Generalsekretär der FDP.

Christian Lindner stellte die vier Jubilare der FDP Gerlingen Gerhard Lederer, Paul Stuhlmüller, Dr. Wolfgang Weng und Peter Zydel als Menschen aus der Mitte der Gesellschaft vor, die für die Mitte der Gesellschaft tätig seien, als „Profis aus der Praxis, in der Gesellschaft verwurzelte Personen“. Denn gerade die Mitte der Gesellschaft brauche die FDP. Der Erfolg des Landes stehe auf dem Spiel, da Sozialdemokraten und Grüne sich von der Agenda 2010 verabschiedet hätten. Gerade auch das Beklatschen des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl in Frankreich von den linken Parteien in Deutschland, dem nun Katerstimmung gefolgt sei, zeige deutlich, dass der Kurs der Mitte und nicht links der Mitte gut für ein Land sei.

Christian Lindner MdLKonkret sprach Christian Lindner in seiner mitreißenden Rede drei Politikfelder an:

  1. Stabilität unserer Währung und Europas: In den letzten Jahren seien die privaten und öffentlichen Finanzen in obszöner Art und Weise verschränkt worden. Es gäbe derzeit zwei Souveräne: Die Gläubiger des Staates und den Bürger. Der Staat müsse aus den Fängen der Kapitalmärkte befreit werden. Obwohl es massive Steuermehreinnahmen in Deutschland gäbe, auch hier in Baden-Württemberg, machten die Landesregierungen weiter Schulden. „Dies ist keine fiskalische Frage, sondern eine kulturelle. Der Staat hat nicht zu geringe Einnahmen, der Bürger will zuviel vom Staat. Der Staat muss aber mit dem Geld auskommen, das er einnimmt.“, so Lindner weiter. 75 Mio. Menschen seien in Deutschland betroffen von steigenden Sozialabgaben oder der kalten Progression. Diese hätten in den letzten Jahren keine Verbesserung der Lebenssituation erfahren. Die Vermögenden hätten profitiert, die Schwächeren auch, gerade durch die Agenda 2010, laut Vermögensbericht. „Die FDP macht sich Sorgen um die 75 Mio. Menschen, die auf der Stelle treten, die sich abgekoppelt fühlen.“
  2. Der Kanzlerkandidat der SPD habe nur die Erhöhung des Spitzensteuersatzes im Sinn, was er wohl auch von Frankreich abgeschaut habe. Dass aber ein Monteur am Band der großen Automobilbauer nach höchstem IG-Metalltarif eingestuft, schon den Spitzensteuersatz zahlt, das interessiere Peer Steinbrück nicht. „Ist ein nach Tarif Entlohnter schon reich?“, fragte Lindner. Diese Einstellung sei weit von jeglicher Lebensrealität entfernt. FDP muss sich um solche populistischen Dinge kümmern. Lindner weiter: „Ich gönne Steinbrück jeden Euro. Es ist mir wichtiger, was er sagt. Im Jahr 2001 war ich schon in NRW mit ihm im Landtag, Steinbrück damals Finanzminister. Beim Antrag der FDP zum Verkauf der WestLB poltere er von ‚Kapitalismus reinster Art und der Verscherbelung von Tafelsilber’. Heute hat NRW wegen der WestLB 18 Mrd. Euro Schulden mehr, damals hätten wir für die Bank noch Geld bekommen!“
  3. Bildung: Lindner äußerte sich voller Sorge darüber, wie die Weichen derzeit in der Bildungspolitik gestellt werden. Die grüne Agenda in Baden-Württemberg und NRW wolle die Idee der Gleichheit durchsetzen. Die FDP fordere Chancengerechtigkeit! In Baden-Württemberg werde die beliebteste Schulform eingeschränkt, das Gymnasium. Diese sollen unattraktiv gemacht werden. Einheitsschulmodelle sind in der Mitte der Gesellschaft nicht akzeptiert. Die Folge sei, dass die Eltern jeden Euro zusammenkratzten und ihre Kinder auf Privatschulen schickten. Lindner erinnerte auch daran, dass die CDU mit dabei war, in NRW das Gymnasium auszuhöhlen, ebenso in Hamburg. Deutschland brauche aber ein begabungsförderndes Bildungssystem und keine Einheitsschulen.

Christian Lindner MdLAuf die Situation der FDP in der Wahrnehmung hin gefragt, antwortete Lindner, dass er kein politisch-programmatisches Defizit bei der FDP sähe. Die FDP hat sich seit 2009 in der Wahrnehmung verändert. Das Problem liege zu einem Teil bei der FDP, was ihn optimistisch stimme, denn da sei Veränderung möglich. Er mache sich auch keine Sorgen für Landtagswahlen. Er lese die Reden seines Kollegen Dr. Hans-Ulrich Rülke, der die wirkliche Oppositionsarbeit in Baden-Württemberg machen würde. Die große Aufgabe sei, wieder so aufzutreten, dass die Menschen sagen: „Das ist meine FDP!“

Auch die Vorsitzende des Ortsverbands Strohgäu, Viola Noack und Ev Bartolitius, die langjährige Chefin der FDP Gerlingen, kamen zu Wort, ebenso Dr. Wolfgang Weng, der zahlreiche Gäste namentlich begrüßte, darunter die Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny und Prof. Dr. Erik Schweikert, ebenso den Bundestagskandidaten im Wahlkreis Ludwigsburg Alexander Deicke, wie Jens Brandenburg, ebenso Bundestagskandidat und Landesvorsitzender der Jungen Liberalen, aber auch Gemeinderäte von der örtlichen CDU Andi Lederer, Rudolf Sickinger, Irmgard Schopf, Karl Grob und Gabriele Badenhausen, wie Brigitte Fink von der SPD.

Christian Lindner MdL

Christian Lindner trägt sich ins goldene Buch der Stadt ein

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war, dass die Jubilare über ihre Zeit bei der FDP sprachen:

Paul Stuhlmüller erzählte, wie er 1968 in den Gehenbühl zugezogen und über Herrn Sperandio zur FDP gekommen sei. So gründeten die Ehepaare Sperandio und Stuhlmüller, Dr. Reinhard Ley, Wolfgang Rietdorf und Hans Rieger 1972 den FDP Ortsverband Gerlingen und im Februar 1973 den Ortsverband Strohgäu. Stuhlmüller ist seitdem dessen Schatzmeister.

Gerhard Lederer war 1974 Mitglied geworden und bis 1999 Stadtrat. Das größte Projekt war in seiner Zeit der Bau der Stadtbahn, die 20 Mio. DM gekostet hatte.

Peter Zydel, seit 1999 im Gemeinderat, berichtete, dass schon 2004 der Stimmenanteil verdreifacht werden, so dass Cornelia Popp einen zweiten Sitz erringen konnte. 2009 hätte er mit einem drittem Platz gerechnet, der aber knapp verfehlt worden sei. Er dankte Heide Schweizer für ihre 15-jährige Tätigkeit als Ortsvorsitzende, ebenso Evmarie Bartolitus.

Dr. Wolfgang Weng hatte bei der Gemeinderatswahl 1975 Platz 1 in der FDP erreicht und war somit gewählt. 1980 konnte man die Mandatszahl verdoppeln. 1983 schied Weng aus, da er ein Bundestagsmandat errungen hatte.

 

Alexander Schopf | Kreispressesprecher

30. Jubiläumsskat der FDP Hemmingen

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Einladung zu 40 Jahre FDP Gerlingen

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Allgemein | 13. Oktober 2012

Alexander Deicke kandidiert für die FDP im Wahlkreis Ludwigsburg zur Bundestagswahl 2013

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Allgemein | 26. Juli 2012

Bundestagskandidat Alexander Deicke (links) mit Martin Müller, stellvertretender Kreisvorsitzender

(Ludwigsburg) Alexander Deicke konnte die Liberalen von sich überzeugen und wurde mit großer Mehrheit zum Kandidaten des Wahlkreis Ludwigsburg (265) für die Bundestagswahl 2013 gewählt. Die Wahlkreiskonferenz der FDP Ludwigsburg kam am 19. Juli 2012 im ‚Württemberger Hof‘ zusammen.

Bevor der Familienvater 2009 der FDP beitrat, war er von der Tagespolitik enttäuscht. „Ich habe die Angewohnheit, die Dinge zu ändern, bevor ich mich lange darüber ärgere“, so Deicke auf der Wahlkreiskonferenz. Thematisch sieht Deicke, der als Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht praktiziert, seinen Schwerpunkt in der Finanzpolitik. Gerade hier sollte das Leistungs- und Verantwortungsprinzip künftig wieder gelten: „Wir brauchen konsolidierte Insolvenzen, auch für Banken und Staaten.“ Der Kreisvorsitzende Harald Leibrecht (MdB) steht bereits seit der zurückliegenden Wahlkreiskonferenz in Bietigheim-Bissingen für den Wahlkreis Neckar-Zaber (266) als Bewerber für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag fest. Damit sind die Plätze der liberalen Kandidaten im Landkreis Ludwigsburg vergeben.

Integration – Ein grundliberales Thema

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Allgemein | 5. Juni 2012

v.l.: Tufan Tok, Alexander Schopf

Tufan Tok: „Für uns Liberale steht der Mensch im Mittelpunkt.“

Bei der Veranstaltung des FDP Ortsverbands Strohgäu konnte der stellvertretende Vorsitzende Alexander Schopf am 5. Juni 2012 im Restaurant Krone in Gerlingen vor zahlreichen Parteifreunden Herrn Tufan Tok, den Kreisvorsitzenden der Jungen Liberalen Ludwigsburg, begrüßen, der zum Thema Integration referierte. Tok, selbst Nachkomme türkischer Einwanderer in der dritten Generation, konnte aus seinem reichen Erfahrungsschatz aus erster Hand berichten und konzentrierte sich so in seinem Vortrag weitestgehend auf den Komplex der türkischstämmigen Migranten im Land.

Tok forderte für Deutschland eine Willkommenskultur, wie etwa in den USA. „Für uns Liberale steht der Mensch im Mittelpunkt. Hier muss in Deutschland ganz neu gedacht werden.“so Tok. Integration sei ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Am 30. Oktober 1961 wurde das Anwerbeabkommen mit der Türkei geschlossen. 1961 lebten 3.000 Türkischstämmige in Deutschland, heute seien es 3 Mio. von insgesamt 16 Mio. Migranten, so Tok. Im Kreis Ludwigsburg lebten im Jahre 2010 über 19.000 Türkischstämmige, was einem relativ geringen Anteil an der Bevölkerung von 3,7 % entspricht. Dem Demographischen Wandel könne nur mit weiterer Einwanderung entgegengewirkt und dieser großen Fragestellung des 21. Jahrhunderts mit Einwanderung begegnet werden. Gerade das Thema Fachkräftemangel würde in den kommenden Jahren noch bedeutender werden.

Auch forderte Tok ein Fördern der Migranten, aber gerade auch das Fordern müsse genauso im Vordergrund stehen, da das eine ohne das andere nicht funktioniere. Den Schlüssel zu gelungener Integration sieht Tok daher klar in Bildung und dem Erlernen der deutschen Sprache.

Alexander Schopf rief die Arbeit der ehemaligen Justizminister Corinna Werwigk-Hertneck und Prof. Dr. Ulrich Goll MdL in Erinnerung, die als Integrationsbeauftragte der damaligen Landesregierungen tätig waren und das Land in Punkto Integration voranbrachten. „Ich persönlich halte den Beschluss „Integration macht Baden-Württemberg erfolgreich“ aus 2007 für noch immer wegweisend. Es war die FDP im Land, die sich des Themas annahm, da wir dessen herausragende Bedeutung und die damit verbundenen Chancen erkannt hatten.“

Alexander Schopf

Stv. Ortsvorsitzender

Termine des Ortsverbands

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