Quo vadis Mobilität? Wie geht es weiter mit dem Thema Fahrverbote?

17 Mai 2018 - 19:30

Ludwigsburg Staatsarchiv

Arsenalplatz 3, Ludwigsburg

Ludwigsburg

 

Zum Thema:

Radikale umweltpolitische Maßnahmen wie das Verbot des Verbrennungsmotors oder staatliche Subventionen erneuerbarer Energien bringen die Debatte um die Sicherung eines nachhaltigen Lebensraumes von den Plenarsälen der Politik in die Privathaushalte der Bürgerinnen und Bürger. Die Auswirkungen dieser Entscheidungen sind weitreichend und sind von der Wahl des eigenen Autos bis zur Stromrechnung für den Einzelnen spürbar.

Die Zunahme der Treibhausgase, der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und die Entwicklung des Feinstaubs und der Stickoxide bedürfen einer fachlichen Analyse und Diskussion. Doch die Antworten dürfen nicht einer einseitigen Ideologie folgen, sondern die Lösungsansätze müssen einer Balance möglichst aller Aspekte Rechnung tragen: Eine vorausschauende Verkehrspolitik, die den Individualverkehr nicht verteufelt, fließender Verkehr, eine intelligente Verkehrsführung sowie ein vernetzter und ausreichend ausgebauter ÖPNV und eine innovative Mobilität können nicht nur zur Einhaltung der Grenzwerte beitragen, sondern zur Steigerung der Lebensqualität insgesamt.

In der Veranstaltung wollen wir gemeinsam über die Maßnahmen der Umwelt- und Verkehrspolitik sprechen und die diskutierten Lösungsansätze kritisch hinterfragen. Die Veranstaltung wird dabei lokale Probleme wie das potenzielle Dieselverbot in Stuttgart in Ludwigsburg und in weiteren Gemeinden der Region beleuchten.

Vorgestellt:

Jochen Haußmann MdL
nach einem Studium der BWL und des Projektmanagements war Haußmann in verschiedenen leitenden Positionen für mittelständische Unternehmen tätig. Seit 2011 ist er verkehrspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion. Er beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Herausforderungen der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg. Haußmann ist Vorsitzender des Verwaltungsrates der Reinhold-Maier-Stiftung.

Ulrich Begemann
ist seit seinem Maschinenbau- und BWL-Studium in verschiedenen Positionen beim Maschinen- und Anlagebauunternehmen Voith. Derzeit sucht und bewertet er neue Technologien zur Stärkung bestehender und Schaffung neuer Geschäftsfelder und pflegt den Kontakt zu Forschungseinrichtungen. Er ist ein hervorragender Kenner der unterschiedlichen Antriebstechnologien und ihren Potentialen für die Mobilität der Zukunft.

Torsten Treiber
ist Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Region Stuttgart. Sie ist die größte Innung Baden-Württembergs und vertritt die Interessen von rund 900 Kraftfahrzeugbetrieben mit 12.000 Beschäftigten, darunter 2.000 Auszubildenden in der Region Stuttgart. Die Kfz-Betriebe im Kreis Ludwigsburg gehören dieser Innung als Kreisgruppe Ludwigsburg an.

Jan-Eric Raschke
ist Gesamtprojektleiter für das Projekt Feinstaubfresser bei MANN+HUMMEL in Ludwigsburg und damit verantwortlich für eine fortschrittliche Technologie, die aktiv die Luft reinigt und zwar nicht nur im Abgasstrang sondern auch im Bereich Brems- und Reifenabrieb.

Moderation: Dr. Jan Havlik
ist Pressesprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg.

Über Ihre Teilnahme an der kostenlosen Veranstaltung würden wir uns sehr freuen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Den Veranstaltungsraum im Staatsarchiv in Ludwigsburg erreichen Sie bequem mit den Öffentlichen wenige hundert Meter vom Hauptbahnhof Ludwigsburg, Bushaltestellen am Arsenalplatz bzw. am Rathaus. Parkplätze finden direkt vor dem Gebäude auf dem öffentlichen Parkplatz Arsenalplatz.