Archive for November, 2015

Stefanie Knecht (Landtagskandidatin Wahlkreis 12) zu Besuch bei Bürgermeister Ulrich Storer in Asperg

Die FDP bei Bürgermeister Ulrich Storer:  v.l.n.r.: FDP-Kreisrätin Erika Schellmann, Bürgermeister Ulrich Storer, FDP-Landtagskandidatin Stefanie Knecht und der ehem. FDP-Gemeinderat Roland Kammerer (Foto: Theis)

Die FDP bei Bürgermeister Ulrich Storer:
v.l.n.r.: FDP-Kreisrätin Erika Schellmann, Bürgermeister Ulrich Storer, FDP-Landtagskandidatin Stefanie Knecht und der ehem. FDP-Gemeinderat Roland Kammerer (Foto: Theis)

Zu einem Kennenlernen und Meinungsaustausch hat Bürgermeister Ulrich Storer die Kandidatin des Landkreises 12 Ludwigsburg Stefanie Knecht, den ehemaligen FDP-Gemeinde- und Kreisrat Roland Kammerer und die Kreisrätin und Zweitkandidatin der FDP Erika Schellmann im Rathaus empfangen. Dabei ging es Knecht bei diesem Treffen vor allem darum, welche landespolitischen Themen für die Stadt Asperg zurzeit von besonderer Bedeutung sind.

Schwerpunkt des Gesprächs waren das momentan alles überstrahlende Flüchtlingsthema und deren Unterbringung in ehemaligen Gewerberäumen in der Stadt. Knecht, selbst seit letztem Jahr ehrenamtlich im Freundeskreis Asyl in Grünbühl-Sonnenberg aktiv, kennt die Probleme der Versorgung und Integration und stellte fest, dass ohne das ehrenamtliche Engagement vieler hilfsbereiter Bürger die Gemeinden vollkommen überfordert wären. Man war sich einig, dass die Kapazitäten der Erstunterbringung bald erreicht seien und Landes-und Bundespolitik nun hoffentlich bald wieder vernünftig und zukunftsorientiert agieren mögen.

Einen der Schwerpunkte ihrer politischen Tätigkeit legt Knecht, selbst Mutter dreier Töchter und Elternbeiratsvorsitzende am Otto-Hahn-Gymnasium in Ludwigsburg, in die Bildungspolitik. Sie begrüßte die Pläne der Stadtverwaltung in den Räumen der auslaufenden Friedrich-Hölderlin- Werkrealschule, die Grundschule mit einem freien, ungebundenen Ganztageskonzept zu erweitern. Auch seien die Gemeinden Tamm und Asperg mit ihrer wegweisenden Schulkooperation Vorbild für viele Gemeinden im Land, wie man auch ohne Gesamtschulen auskommen kann.

Das dritte wichtige Thema, das Bürgermeister Storer besonders am Herzen liegt, beinhaltet die Planungen des ehem. Bruch-Geländes, der Aufstellungsbeschluss „Neue Mitte-Ost“, der Entwurf des Bebauungsplans „Seestraße/Friedrichstraße und die städtebaulichen Vorentwürfe der „Markgröninger Straße – West“. Knecht bot die Unterstützung der FDP für weitere städtebauliche Sanierungsmittel an, so wie man insgesamt einen engen Kontakt im Sinne der Interessen der Stadt Asperg vereinbart hat.

FDP Region Marbach besucht die Feierlichkeiten zur Verleihung des Schillerpreises an Regisseurin Andrea Breth

Bürgermeister Jan Trost überreicht den Schillerpreis an Andrea Breth

Bürgermeister Jan Trost überreicht den Schillerpreis an Andrea Breth

An Friedrich Schillers 256. Geburtstag (10.11.15) folgten Vertreter unseres Ortsverbandes einer Einladung der Stadt Marbach zur feierlichen Verleihung des Schillerpreises 2015 an die Theaterregisseurin Andrea Breth aus Wien. Mit dem Preis ehrt die Stadt alle zwei Jahre Personen, welche die Denktradition Schillers in besonderer Weise am Leben erhalten. Andrea Breth überzeugte die Jury mit ihren Inszenierungen der Schillerdramen „Maria Stuart“ und „Don Carlos“. Besonders die zeitlosen Botschaften, die Schiller über seine Werke den Rezipienten ans Herz legt, würden in den Aufführungen der Regisseurin für ein breites Publikum verständlich aufbereitet.

Eine sehr kurzweilige Laudatio hielt der Theaterkritiker Dr. Gerhard Stadelmaier. Er beschrieb sehr lebendig, dass die Kommunikation zwischen der Theatermacherin und ihm nur über die Bühne bzw. die Zeitung stattgefunden habe. Stadelmaier hob zudem seine Sorgen über die Entwicklung des deutschen Kulturjournalismus hervor, der ausführliche Theaterkritiken zugunsten von schlichten Interviews wegrationalisieren würde. Breth brachte in ihrer Dankesrede hingegen ihre Skepsis gegenüber dem immer geringeren Stellenwert von Kultureinrichtungen zum Ausdruck. Theater könne sich nicht wirtschaftlich rechnen, aber es trage zum Erhalt von Sprache und Kultur bei, so die Preisträgerin sinngemäß. Musikalisch wurde die Veranstaltung in der Stadthalle Schillerhöhe vom Verein Sinfonia Marbach und der Oper Stuttgart untermalt. Beide trugen mit ihren Beiträgen zu dem feierlichen Rahmen in besonderer Weise bei.

Der Ortsverband Region Marbach bedankt sich sehr herzlich bei der Stadt Marbach am Necker, dass wir als Gäste zur Feier geladen wurden und gratuliert Andrea Breth ganz herzlich zu ihren Werken.

OV Region Marbach

Liberale Gäste der Veranstaltung: (v.l.) Christian Stumpf, Jasmin Schöniger und Rouven Süpfle

Liberale Gäste der Veranstaltung: (v.l.) Christian Stumpf, Jasmin Schöniger und Rouven Süpfle